+
Auf ins Vergnügen! Tipps für den Start in die Skisaison.

Ski, Stöcke oder Board

Wintersport-Equipment: Tipps zum Leihski

Ski oder Snowboards, Schuhe und Helm - für Sicherheit und Spaß auf der Piste ist eine passende Ausrüstung das A und 0. Beim Skiverleih gibt es alles zu mieten. Die wichtigsten Tipps zum Ausleihen.    

Wintersportler, die nur ein paar Tage im Jahr auf der Piste unterwegs sind, brauchen nicht unbedingt eine eigene Wintersportausrüstung. Egal ob Anfänger oder Profi - beim Skiverleih gibt es je nach Bedarf das passende Wintersportequipment. Alexander Dillig vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

1. Beratung vom Fachmann

Beim Ausleihen ist die Beratung und Betreuung durch einen Fachmann besonders wichtig. Nur dieser sollte das Material einstellen. Heutzutage werden die Ski nach einer neuen Messmethode vergeben: ausschlaggebend dafür sind Alter, Gewicht, Sohlenlänge und Fahrkönnen. 

Ski-Länge: Erwachsene Einsteiger sollten einen Ski wählen, der zehn Zentimeter kleiner ist als sie selbst. Bei fortgeschrittenen Fahrern reicht eine Differenz von fünf Zentimeter. Für ambitionierte Hobbyfahrer und Profis eignet sich ein All Mountain Ski in der eigenen Körpergröße oder sogar bis zu fünf Zentimeter länger.

Ski-Breite: Für Durchschnittsfahrer empfiehlt Dilling eine Mittelbreite von ungefähr 90 Millimetern. Slalom- und Riesenslalommodelle eignen sich nach Meinung des Experten nur für sehr sportliche Fahrer.

2. Material

Beim Skiverleih können sich Kunden in der Regel darauf verlassen, gut gepflegtes Equipment zu erhalten. Oft sind die neuesten Skimodelle im Angebot. Daneben sollten auch bei Leihskiern die Kanten geschliffen, Belag und Bindung in Top-Zustand sein.   

3. Billiger oder teurer Ski?

Es lohnt sich, laut DSLV, einen hochpreisigen Ski auszuleihen. Grund: die Top-Modelle werden meist noch sorgfältiger behandelt als ein Standard-Verleihski.

4. Schuhe

Grundsätzlich sind Verleihschuhe gereinigt und desinfiziert. Doch einen perfekt sitzenden Skischuh zu finden, ist bei Skiverleih schwierig, aber nicht unmöglich. Wer jedoch immer wieder Probleme mit kalten Zehen, Schmerzen am Rist, Druckstellen am Schienenbein hat, sollte sich beraten lassen. Abhilfe kann in solchen Fällen ein eigener - für den Fuß individuell geschäumter Innenschuh - schaffen. Auf lange Sicht zahlt sich dann eine professionelle Skischuh-Anpassung aus.

5. Reservieren - Wartezeiten vermeiden

Neben der richtigen Auswahl und Einstellung des Materials ist beim Ski Ausleihen die rechtzeitige Reservierung der Ausrüstung entscheidend. Sonst sind die Wunsch-Ski beim schönsten Pulverschnee schon weg. Einige Vermieter haben sich auf Online-Verleih spezialisiert und bieten günstige Frühbucher-Rabatte an.  

Am Urlaubsort holt man sein Equipment am Abend vor dem geplanten Skitag ab. So vermeidet man lange Wartezeiten und kann entspannt in den Pistenspaß starten.

ml

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare