Nachfrage steigt

Österreich braucht mehr Skilehrer

Innsbruck - Österreich braucht mehr Skilehrer. Ihre Zahl dürfte von heute rund 17.000 auf weit über 20.000 in wenigen Jahren steigen.

Das sagte der Generalsekretär des österreichischen Skischulverbands (ÖSSV), Christian Abenthung, der Nachrichtenagentur dpa. Die Nachfrage nach Privatunterricht steige, auch für Touren abseits der Pisten und für Langlauf. Probleme mit der Besetzung der Stellen hätten die 642 österreichischen Skischulen selten: „Der Job ist absolut attraktiv, wir müssen nicht viel Werbung machen.“

Die Truppe der Skilehrer sei international - jeder dritte komme aus dem Ausland, die meisten aus Holland und Deutschland. „In manchen Skischulen werden 25 Sprachen gesprochen“, sagte der Verbandsfunktionär. Da Eltern Wert darauf legten, dass ihre Kinder von gleichsprachigen Skilehrern betreut würden, sei das ein Vorteil. Der Verdienst für Skilehrer beginne bei 1000 Euro netto. „Fast alle Skischulen stellen Zimmer in der Regel kostenlos zur Verfügung“, sagte Abenthung.

Allein in Tirol legte die Zahl der Skilehrer in den vergangenen zehn Jahren von 4500 auf 7000 zu. Tirol bildet jedes Jahr 2800 Skilehrer aus.

dpa

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