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Auf die richtige Lauftechnik kommt es an.

Tipps rund ums Joggen: Die optimale Lauftechnik

Keine Sportart lässt sich so leicht erlernen wie das Laufen. Folgende Tipps zur Optimierung sollten Sie sich dennoch beachten, damit es von Anfang an rund läuft!

Im Prinzip brauchen Sie nur die Laufschuhe zu schnüren und schon kann es losgehen. Denn der große Vorteil am Laufsport besteht darin, dass er verhältnismäßig unkompliziert ist. Ob Sie gerade erst mit dem Joggen beginnen oder schon fortgeschritten sind, Überlastung und unnötige Verletzungen sollten Sie dennoch vermeiden. Am besten gelingt Ihnen dies, indem Sie sich an ein paar einfache Regeln halten. Der richtige Laufstil Wer regelmäßig läuft, wird sich irgendwann fragen, ob seine Technik überhaupt „richtig“ und effizient ist. Dabei sei vorweggeschickt, dass es den einen richtigen Laufstil gar nicht gibt. Menschen sind verschieden und damit auch ihre körperliche Konstitution. Körpergröße, Beinlänge, Gewicht und Fußstellung nehmen dabei genauso auf den Laufstil Einfluss, wie die Beschaffenheit des Laufuntergrunds und das Lauftempo.

Lauftraining: 21 Tipps für 21 Kilometer

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Unabhängig von all diesen Faktoren sollten Sie jedoch auf Folgendes achten: 

- Aufrechte Körperhaltung: Stellen Sie sich vor, ein unsichtbarer Faden zieht an Ihrem Hinterkopf, bis Ihr Becken leicht nach vorne kippt, dann haben Sie die ideale Haltung. 

Lockere Armhaltung: Die Arme schwingen locker in Laufrichtung am Körper entlang. Ober- und Unterarm befinden sich dabei fast im rechten Winkel zueinander. 

Entspannte Schultern: Auch wenn der Oberkörper aufrecht bleiben soll, ziehen Sie die Schultern nicht krampfhaft nach hinten. So bleibt der Schulterbereich locker und entspannt.

Kurze Schritte: Beim Laufen sollte der Fuß immer kurz vor dem Körperschwerpunkt aufgesetzt werden. Kurze Schritte reichen dazu völlig aus.

- Wechsel von Fersen- auf Vorfußlauf? Die meisten Läufer landen auf der Ferse und rollen über den Vorfuß ab. Schnellere Sportler und Profis laufen hingegen nur über den Vorfuß. Das passiert zum einen zwangsläufig aufgrund der höheren Geschwindigkeit, zum anderen gilt diese Variante als vorteilhafter für die Gelenke. Als Laufeinsteiger sollten Sie dennoch nicht zwischen Fersen- und Vorfußlauf wechseln, denn Ihr Laufstil wird dadurch nicht automatisch besser. Die Gelenke lassen sich genauso gut durch eine gut trainierte Muskulatur an Oberschenkeln, Hüfte und Gesäß schonen. Über den Vorfuß zu laufen ist zudem nicht ohne Risiko: Auch wenn die Aufprallenergie besser als beim Fersenlauf abgefedert wird, löst er oft Beschwerden an Wade und Achillessehne aus.

Die 10 größten Fehler beim Laufen

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Kleines Lauf-ABC für die Koordination

Um den eigenen Laufstil zu verbessern, sollten Sie ein bis zweimal pro Woche, ein Koordinationstraining oder auch Lauf-ABC in Ihr Training einbauen.

Dazu gehören unter anderem Skippings und der Kniehebelauf. Bei dieser Übung wird das Knie betont höher als beim normalen Laufen gezogen. In etwa so, dass Sie Ihren Oberschenkel in die Waagerechte bringen.

Eine weitere sinnvolle Übung ist das Anfersen. Hierbei berühren die Fersen beim Laufen abwechselnd das Gesäß.

Was viele noch aus dem Schulsport kennen dürften sind: der Hopserlauf, den man sowohl vorwärts als auch rückwärts ausführen sollte, seitwärts Überkreuzlaufen und regelmäßige Steigerungsläufe.

Schon nach wenigen Wochen werden Sie feststellen, dass sich Ihre Koordinationsfähigkeit verbessert und Sie zu einer spürbaren Steigerung bei Tempoläufen in der Lage sind.

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