Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen

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Naturliebhaber können nun dabei helfen ihr Liebstes zu schützen: Mit nachhaltiger Mode für Draußen.

Die wichtigsten Labels

Outdoor-Kleidung: Nachhaltig, ökologisch und fair

München - Outdoor-Freunde dürfen sich freuen: Immer mehr Hersteller achten bei ihrer Mode auf Nachhaltigkeit. Doch nicht alles was glänzt ist Gold - besonders in Zeiten von Greenwashing.

Alles grün? Soweit ist es noch lange nicht. Aber im Vergleich zu anderen Branchen wird ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur sowohl bei den Herstellern von Outdoorprodukten wie auch bei den Verbrauchern immer mehr zum Thema. Zahlreiche Hersteller zeigen bereits Verantwortung, haben ihre Produktion entsprechend umgestellt oder sind zumindest teilweise auf einem guten Weg dazu.

Wie der konsequent ökologisch und sozial korrekt aussehen kann, zeigen bisher unter anderem Marken wie Vaude oder Klättermusen (Schweden), aber vor allem junge, kreative Öko-Marken wie das Münchner Bikewear-Label Triple2, die Schweizer Marke Switcher oder Bleed aus Oberfranken. Switcher wurde vor Kurzem bei der „Clean Clothes“-Kampagne unter die Top Vier der fortschrittlichsten Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit gewählt, Bleed präsentiert seine Sportswear unter dem Motto „Sustainability is not a crime“ und wurde ebenso wie Triple2 mit zahlreichen Auszeichnungen wie dem Ispo Brand New Award, dem Umweltpreis des Bundes und dem Progress Award der Tierschutzorganisation Peta gewürdigt.

Diese Label helfen bei der Kaufentscheidung

Langlebige, qualitativ hochwertige Produkte mit möglichst wenig Ressourcenverbrauch, ökologisch und sozial gerecht zu produzieren, ist das große Ziel aller. Doch woran erkennt der Outdoorsportler in Zeiten des „Greenwashings“, wo sich viele Firmen gerne mit einem ökologisch sauberen, weil marketingstarkem Image umgeben, auch wirklich nachhaltige Produkte sowie Unternehmen, die ökologisch und sozial korrekt arbeiten? Die Fülle an Öko- Zertifikaten ist für den Outdoorsportler längst undurchschaubar geworden. tz Draußen erklärt vier wichtige Labels.

Bluesign

Das bluesign-System ist derzeit der weltweit strengste Standard für Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Verbraucherschutz. Hier werden nicht das Endprodukt, sondern alle Herstellungsprozesse der einzelnen Komponenten analysiert und zertifiziert. Es gibt zwei bluesign-Labels: bluesign approved fabric Label und bluesign product. Details unter www.bluesign. com.

Fair Wear Foundation (FWF)

Die FWF ist eine unabhängige Organisation, die die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, vor allem in den Niedriglohnländern, verbessern will. Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung der acht FWF-Arbeitsrichtlinien. Darunter: Keine Kinderarbeit sowie sichere und gesunde Arbeitsbedingungen: www.fairwear.org.

Imo Control

Das weltweit tätige, unabhängige Schweizer Institut IMO kontrolliert Unternehmen regelmäßig auf Sozialstandards, Marktökologie und Umweltmanagementmaßnahmen (www.imo.ch).

Oeko-Tex Standard 100

Das Oeko- Tex Label ist eines der bekanntesten Textilauszeichnungen. Mit dem Label versehene Textilien unterschreiten nachweislich die aufgestellten Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe. Textilprodukte können nur dann nach Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert werden, wenn sämtliche Bestandteile (also Textilien, Drucke, Garne etc.) den geforderten Kriterien entsprechen. Die Prüfung bezieht sich jedoch nur auf das fertige Endprodukt und nicht die einzelnen Herstellungsschritte. (www.oekotex. com)

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