Pulsuhren, GPS & Co.: Was braucht ein Läufer wirklich?

Technischen Schnick-Schnack und Accessoires für Jogger gibt es wie Sand am Meer, doch welches Zubehör ist wirklich sinnvoll? Hier ein kleiner Überblick:

Eigentlich will niemand unnötigen Ballast beim Laufen mit sich schleppen, doch in den Schaufenstern locken jede Menge technische Spielereien, die den Trainingseffekt steigern sollen.

Hier ein kleiner Überblick:

Pulsmesser

Diejenigen, die gesundheitsbewusst trainieren und ihre Laufleistung verbessern wollen, sollten darauf achten, ihren Körper nicht zu überlasten. Eine große Unterstützung ist dabei ein Pulsmesser, der mittlerweile zur Grundausstattung eines jeden Läufers zählt. Er misst die Herzfrequenz während der Laufbelastung und zeigt so den Grad der körperlichen Anstrengung an. Besonders hilfreich ist er für Laufanfänger, die oft dazu neigen, zu schnell loszulaufen und damit ihren Puls zu schnell in die Höhe treiben. Wichtig ist daher, dass Sie Ihren Maximalpuls kennen. Dieser variiert je nach Alter und Fitnessgrad und lässt sich leicht errechnen.

Für Laufeinsteiger gilt folgende grobe Formel:

Ruhepuls + (220 - ¾ Alter - Ruhepuls) x 0,6

Fortgeschrittene Läufer können mit der Hilfe der Pulsuhr, Tempoläufe, Bergläufe und ruhigere Laufphasen noch besser kontrollieren und ihr komplettes Training auf individuelle Pulsvorgaben ausrichten. Ein Pulsmesser ist daher durchaus ein sehr sinnvolles Hilfsmittel, um schonend zu trainieren und gleichzeitig optimale Ergebnisse zu erzielen.

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GPS und Schrittzähler

Viele Pulsmessuhren besitzen über die Messung der Herzfrequenz hinaus noch einen Schrittzähler oder sogar eine GPS-Funktion. Damit lassen sich Entfernungen, Durchschnittszeiten und im Falle der satellitengestützten Navigation ganze Laufwege aufzeichnen und spontan planen. Besonders Marathonläufer und Triathleten profitieren von der schnell errechenbaren Durchschnittsgeschwindigkeit pro Kilometer und der entsprechenden Relation zum Puls. Digitale Landkarten und eine Anzeige der Himmelsrichtung sind vor allem für Crossläufer nützlich. Freizeitläufer benötigen diesen speziellen Mehrwert jedoch nicht.

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MP3-Player, Handys & Kameras

Wer sich das Training ein wenig versüßen und sich mit Musik im Ohr einen zusätzlichen Schub abholen will, der hat unter einer Vielzahl von MP3-Playern die Qual der Wahl. In Fachzeitschriften werden diese, aber auch Handys und Kameras, regelmäßig auf ihre Praktikabilität für Läufer getestet. Je kleiner, leichter und einfacher zu bedienen, desto besser. All diese Spielereien benötigt natürlich niemand wirklich, aber erlaubt ist, was gefällt und den Spaßfaktor beim Laufen erhöht.

Rubriklistenbild: © dpa

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