+
Eine gelungene Rad- oder Mountainbiketour fängt mit der richtigen Ausrüstung an.

Diese Ausrüstung ist auf Radtouren Pflicht

München - Wer zu einer Rad- oder Mountainbiketour aufbricht, muss an die richtige Ausrüstung denken. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei Helm, Bekleidung und Co. achten müssen.

Richtig vorbereitet und ausgestattet zu sein, ist das A und O einer Rad- oder Mountainbiketour. Der Deutsche Skiverband (DSV) erklärt, mit welchen Klamotten und Accessoires ihr Trip nicht mit einer bösen Überraschung endet. 

Helm: Er sollte extrem bruchfest sein, um beim Sturz den Aufprall auf hartem Untergrund zu überstehen. Dennoch sollte er sich leicht tragen. Es empfehlen sich Helme, die im In-Mold-Verfahren hergestellt wurden. Sie sind stabiler, da Schale und Hartschaum miteinander verschweißt wurden. Achtung: Helm immer unterm Kinn schließen und festzurren! Nur so bietet er beim Sturz Schutz.

Bekleidung: Wichtig ist Funktionsmaterial. Denn das transportiert Schweiß vom Körper weg und gibt die Feuchtigkeit nach außen ab. Bei warmen Temperaturen sind Trikots aus Kunstfasern die richtige Wahl. Denn Polyester und Co. kühlen. Ist es draußen kalt, sollte der Biker zu Shirts aus Merinowolle - oder zumindest einem Merino-Mix - greifen. Denn Wolle wärmt selbst dann, wenn sie feucht ist. Da man unter der Radhose normalerweiße nichts trägt, sollte diese im Schritt gut gepolstert und im Weichteilbereich nahtfrei sein. Außerdem wichtig: Arm- und Beinlinge gegen Temperaturschwankungen und eine winddichte Jacke für lange Abfahrten.

Schuhe: Radschuhe sollten mit einem Klicksystem ausgestattet sein, das in die Pedale einrastet. Nur so können Radler eine optimale Kraftübertragung nutzen. Mountainbiker sollten auf eine profilierte Gummisohle achten. So sitzt auf Schiebe- oder Tragestrecken jeder Tritt. Radschuhe sollten generell perfekt passen. Also Rat im Fachhandel suchen!

Accessoires: Handschuhe schützen beim Sturz vor Schürfwunden. Außerdem rutscht man mit Handschuhen nicht so leicht von Lenker oder Bremse - das kann bei feuchten Händen leicht passieren. Eine Brille schützt nicht nur vor UV-Strahlen, Insekten oder Pollen. Brillen mit phototrophen Gläsern passen sich an Lichtverhältnisse an: Im Wald sind sie hell, in der Sonne werden sie automatisch dunkler.

Rucksack: Partielle Polster und ein Netz sind empfehlenswert, um den Rücken zu belüften. Viele Bike-Rucksäcke verfügen über eine Helmhalterung und ein integriertes Trinksystem. Was auf alle Fälle in den Rucksack passen muss: Wetterbekleidung, Erste-Hilfe-Set, Flickzeug und Vesper.

Sonnenschutz: Sonnenbrille mit UV-A- und UV-B-Schutz und Sonnencreme sind für jeden Fahrer Pflichtprogramm. Selbst bei wolkenbehangenem Himmel wirken die UV-Strahlen.

Erste Hilfe: Pflaster und Wundverband sollten immer parat sein. Bei langen Touren sollte der Biker auf ein Erste-Hilfe-Set nicht verzichten. Das bekommt man in jeder Apotheke. Das Set sollte Verbandsmaterial, Rettungsdecke, Dreieckstuch, Desinfektionsmittel und Blasenpflaster enthalten.

Flickzeug: Bei einem Platten helfen Mini-Luftpumpe, Flickzeug und Multifunktionstools. Mit Ventiladapter lassen sich Reifen auch an Tankstellen aufpumpen. Im schlimmsten Fall hilft nur noch ein Ersatzschlauch.

Versicherungsschutz: Falls trotz richtiger Ausrüstung doch etwas passiert, hilft das richtige Versicherungspaket. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass auch mögliche Bergungskosten gedeckt sind, sowie Auslandskrankenversicherung, Rechtsschutz und Haftpflicht.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare