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Ramsau im Nationalpark Berchtesgaden ist mit dem Prädikat "Bergsteigerdorg" des DAV ausgezeichnet worden.

Auszeichnung des Alpenvereins

Ramsau wird erstes „Bergsteigerdorf“ in Deutschland

Die oberbayerische Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden wird Deutschlands erstes „Bergsteigerdorf“. Die Auszeichnung vergibt der Deutsche Alpenverein (DAV) für nachhaltigen Tourismus.

In Österreich gibt es bereits eine ganze Reihe von „Bergsteigerdörfern“. Im Nachbarland ist der dortige Alpenverein für die Vergabe der Auszeichnung zuständig, wie der DAV am Freitag in München mitteilte. Ein „Bergsteigerdorf“ darf höchstens 2500 Einwohner haben. Mindestens ein Fünftel seiner Fläche muss als Schutzgebiet ausgewiesen sein.

Die in der „Initiative Bergsteigerdörfer“ vereinten Orte verstehen sich als Alpinismuspioniere. Die Berge und das Bergsteigen hätten im kulturellen Selbstverständnis der Einheimischen und Gäste einen hohen Stellenwert. „Hier ist das Bewusstsein über den notwendigen Einklang zwischen Natur und Mensch noch lebendig und man respektiert natürliche Grenzen“, heißt es beim österreichischen Alpenverein. Die „Bergsteigerdörfer“ entsprächen in besonderer Weise den Zielen der Alpenkonvention, die eine nachhaltige Entwicklung im gesamten Alpenraum anstrebt.

Der 1800 Einwohner zählende Ferienort Ramsau liegt im Nationalpark Berchtesgaden. Die Auszeichnung wird am 16. September vergeben. Dazu kommen die CSU-Ministerinnen Ulrike Scharf (Umwelt) und Ilse Aigner (Tourismus) nach Ramsau.

dpa/lby

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