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Der Ruderregattasee ist die alte olympische Regattastrecke.

Ruderregattasee

1972 kämpften hier Kanuten und Ruder um Olympische Medaillen. Heute schätzen Erholungssuchende das saubere Wasser, in dem sogar Edelkrebse leben.

Lage: Der Ruderregattasee und der Regattaparksee liegen nördlich von München bei Oberschleißheim. Sie sind beliebt, weil ihr Wasser sehr sauber ist und die Anlage drum herum viel Abwechslung bietet.

Anfahrt: Mit dem Auto auf der Autobahn A 92 bis zur Ausfahrt Oberschleißheim. Dann weiter auf der Bundesstraße B471 zur Ruderregattastrecke. Oder mir der S-Bahn S1 bis Oberschleißheim und mit dem Radl in wenigen Minuten zur Regattastrecke.

Mehr Infos zum Sportangebot:

Schleißheimer Ruderclub

Hochseilgarten am Regattasee

Geschichte: Wie der Name Ruderregattasee schon sagt, dachte man beim Bau der Regattastrecke 1972 nicht an Badeseen. Vielmehr ging es um die Olympischen Spiele, die in München stattfanden. Athleten kämpften in dem 2230 Meter langen und 140 Meter breiten Wasserkanal um Medaillen. Die Tribüne am Kopf der Anlage zeugt noch von der ursprünglichen Absicht. Im Anschluss an die Spiele nutzten die Menschen im Umkreis die Anlage als Naherholungsgebiet. Immer noch trainieren hier aber Kanuten und Ruderer, Wettkämpfe werden ebenfalls noch immer ausgetragen.

Der Regattaparksee ist Anfang der 90er Jahre durch den Kiesaushub für die Autobahn A99 entstanden und wurde von Beginn an als Badesee angelegt. 

Weitere Informationen

Bayern-Wetter

Badewetter

Beschreibung: Zwei Seen bieten den Besuchern die Möglichkeit sich zu erhohlen. Am Ruderregattasee, der alten Olympia-Regattastrecke, sind nur 500 Meter vor der Tribüne zum Baden freigegeben. Orangene Bojen kennzeichnen den Bereich. Von der Wiese seitlich des Kanals kann man den Ruderern und Kanuten zusehen. Es gibt allerdings wenig Schatten. In dem sauberen Wasser tummeln sich auch Edelkrebse, die bekanntlich nur in sehr sauberem Wasser leben können. Sie wurden vom Eibsee am Fuße der Zugspitze dorthin umgesiedelt, weil in natürlichen Gewässern der Erreger der Krebspest die bestände dahin rafft. 

Das Schwimmen ist an der Regattastrecke fast schon zur Nebensache geworden. Die gerade und geteerte Strecke neben dem Kanal wird vor allem von Skatern und Läufern genutzt. Im Tribünenbau ist ein Kiosk namens "Imbiss-Ruderregatta" eingerichtet. Dort gibt es Schnitzel, Pommes, Eis und Getränke.

Am Regattaparksee, 500 Meter neben der Regattastrecke, darf man fast überall schwimmen. Ein Drittel des Sees ist allerdings als Biotop gekennzeichnet. Die Liegewiesen befinden sich am West- und am Nordufer, eine Badeinsel liegt in der Mitte. Die Wasserwacht passt auf, dass nichts passiert. Auch hier gibt es einen Kiosk.

Rund um die beiden Seen sind zahlreiche andere Aktivitäten möglich: Tennisspielen, Volleyballspielen und im Sommer Bungee-Jumping mit Jochen Schweizer und Klettern im "Ultimate Experience Hochseilgarten" mit acht bis 14 Meter hohen Elementen. natürlich Skaten, Joggen und Radfahren. Es gibt allerdings auch einige Verbote: Grillen, FKK und Hunde sind nicht erlaubt.

Essen & Trinken: An beiden Seen gibt es einen Kiosk, der ein umfangreiches Angebot hat. Schnitzel, Pommes, Eis und vieles mehr lassen keine Wünsche offen. Grillen ist leider verboten.

Alle Infos auf einen Blick:

Regattasee:

- Breite: 0,14 Kilometer

- Länge: 2,23 Kilometer

- Tiefe: 3,5 Meter

- Parkplatz

- Liegewiese

- Kiosk

Regattaparksee:

- Breite: 0,45 Kilometer

- Länge: 0,25 Kilometer

- Tiefe: bis zu 16 Meter

- Parkplatz

- Liegewiese

- Strand (flach abfallend)

- Kiosk

- Badeinsel

Sportangebot rund um die Seen:

- Skaten

- Rudern

- Hochseilgarten

- Bungee-Jumping

- Tennis

- Volleyball

- Joggen

Benachbarte Seen:

- Karlsfelder See

- Feldmochinger See

- Fasaneriesee

- Lerchenauersee

Quelle: tz

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