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Zutritt nur mit Skipass: Die Tageskarte für die Piste lohnt sich eher für Gelegenheitsfahrer. Wer eine Woche in den Bergen bleibt, wählt dagegen besser eine Sechs-Tage-Karte oder einen Pass für mehrere einzelne Tage.

Bald startet die Ski-Saison

Von Saisonkarte bis Tagesticket - Welcher Skipass sich für wen eignet

Saisonkarte, Wochenpass, Tagesticket: Skipässe gibt es in den unterschiedlichsten Variationen. Welches Modell für wen passt, wie man dadurch Kosten spart - eine Übersicht.

Wolfratshausen - Es gibt Skifahrer, die verbringen den halben Winter in den Bergen. Und es gibt Gelegenheitsfahrer, die nur ab und zu für ein Wochenende in die Alpen aufbrechen. Skipässe gibt es heute für jeden Typ von Wintersportler. „Der Trend geht zu flexibleren Lösungen“, sagt Peter Henneckes, Geschäftsführer des Deutschen Skilehrerverbands (DSLV). Eine Übersicht:

Verbund-Saisonkarte:

Sie gilt die ganze Saison über für eine ganze Region. Beispiele sind die Allgäu Gletscher Card oder die Tirol Snowcard. Damit sich diese Karten rechnen, sollten Skifahrer zwischen 18 und 25 Tagen der Saison auf der Piste stehen, rechnet Henneckes vor. Der Nachteil: Der Besitzer muss einem Skiverbund treubleiben. Die Saisonkarten eignen sich zum Beispiel für Wintersportler, die in einem bestimmten Skiclub organisiert sind oder in einer Region eine Ferienwohnung haben, die sie regelmäßig besuchen.

Saisonkarte für ein Skigebiet:

Auch sie gilt, wie der Name schon verrät, die ganze Saison über, aber nur in einem einzelnen Skigebiet. Das ist vor allem etwas für Sportler, die in der Nähe zu einem bestimmten Gebiet wohnen und regelmäßig dort unterwegs sind.

Flexibler Mehrtagespass:

Ob drei aus sechs oder zwei aus fünf - bei diesem Modell kann der Wintersportler innerhalb einer Woche an einer bestimmten Anzahl von Tagen auf die Piste. Und an den übrigen Tagen zum Beispiel rodeln, wandern oder Wellness machen. Auch Tage mit schlechtem Wetter können so überbrückt werden. „Bezogen auf den Tagespreis sind diese Pässe etwas teurer als die Sechs-Tages-Pässe, aber dafür ist man flexibler“, erklärt Henneckes.

Wochenend-Skipass:

Er gilt in der Regel für zwei Tage und ist meist etwas günstiger als zwei einzelne Tagespässe.

Tagespass:

Er eignet sich vor allem für Tagesausflügler, die es nicht weit in die Berge haben. Und für Gelegenheitsfahrer, die während des Winterurlaubs nur einmal auf die Piste wollen. Besonders flexibel, andere Varianten dürften auf den Tag gerechnet meist aber günstiger sein.

Tageszeitenpass:

In vielen Skigebieten gibt es Frühaufsteher-Pässe, die zum Beispiel zwischen 8.00 und 13.00 Uhr gültig sind. Oder es werden Nachmittagskarten etwa für zwei Stunden angeboten.

dpa/tmn

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