Der Schnee kam von allen Seiten: Einige tapfere Skifahrer am Spitzingsee kämpften sich am Wochenende durch echten und Kunstschnee. Foto: Plettenberg

Auch Wandertipps

Das sind die schönsten Pisten rund um München

München - Nach und nach öffnen die Pisten in den Skigebieten südlich von München. Viele Lifte und Seilbahnen laufen, die Schneekanonen sind im Einsatz. Wo es sich gut wedeln und wandern lässt.

Ammergauer Alpen

Die Aktiv-Arena am Kolben (Kreis Garmisch-Partenkirchen) startet in die Saison. Auf die Skifahrer warten die Kolbensesselbahn, die Kolbensattelhütte und alle Lifte in Tallage (Schlepplift I, Schnitzlerwieslifte, Altweglift, Wanklifte I,II, und III).

Aschau/Kampenwand

Die Seilbahn fährt ab Aschau (Kreis Rosenheim) täglich von 9 bis 16.30 Uhr, die Gondeln verkehren jeweils zur vollen Stunde. Der Skibetrieb ist allerdings noch nicht geöffnet – mangels Schnee war in dem Naturskigebiet eine Pistenpräparierung bislang nicht möglich.

Skilift Beuerberg

Nur 20 Minuten von München entfernt und ideal für Anfänger ist der Beuerberg (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen). Die Liftbetreiber Inge und Otto Mannheim arbeiten seit Tagen fieberhaft, den Hang Ski-bereit zu machen. „Der Boden war einfach zu weich und beschneien konnte man wegen der Wärme auch nicht“, erklärt Inge Mannheim. Der offizielle Startschuss soll nun am 30. Dezember fallen.

Skiregion Brauneck-Wegscheid

Die Brauneck-Bergbahn in Lenggries (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) verkehrt täglich, der Skibetrieb ist an Draxl-, Jauden- und Streidlhang möglich; jetzt sind auch Ahorn- und Garlandhang eröffnet. Bislang tummelten sich wegen schlechten Wetters nur wenige Skifahrer auf den Pisten. Aber, findet Sprecher Peter Lorenz: „Im Moment ist uns schlechtes Wetter mit Schnee lieber als Sonne und dafür kein Schnee.“

Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee

Seit dem Wochenende kehrt auch in Schliersee-Spitzingsee (Kreis Miesbach) endlich Wintersport-Leben ein. Die Stümpfling- und Kurvenlift-Talabfahrt sind geöffnet. Die Suttenbahn fährt ab Rottach-Egern als Zubringer. Am 30. und 31. Dezember gehen auch Rosskopflift und Suttenabfahrt in Betrieb.

Skiparadies Sudelfeld Bayrischzell-Oberaudorf

Auch im alpinen Grenzgebiet zwischen den Kreisen Rosenheim und Miesbach wagten sich am vergangenen Wochenende bereits einige Unerschrockene auf den Berg. Der Wind blies eisig – sehr zum Missfallen der Liftbetreiber, die deshalb auch nur neun Anlagen öffnen konnten. In Betrieb sind derzeit der Schwebelift/Bayrischzell, Vierer-Sessel Kitzlahner, Rankenlift, Wedellift, Mittleres Sudelfeld und die neue Waldkopfbahn als Zubringer zum Mittleren Sudelfeld.

Wallberg

Zwar ist die Wallbergbahn in Betrieb, außer traumhaften Wanderungen durch Pulverschnee ist für die Wintersportler aber noch kein Wintersport möglich. „Um die Rodelbahn zu eröffnen, bräuchten wir noch gut 30 Zentimeter Schnee“, sagt Pistenchef Markus Maier und hofft auf die nächsten Tage.

Zugspitze/Skigebiet Garmisch Classic

Klar, im Gletscherskigebiet Zugspitze ist unbegrenzter Pistenspaß möglich. Auch der Rodelhang Schneefernerkopf ist geöffnet. Doch auch im Skigebiet Garmisch-Classic kommt der Winterbetrieb seit Weihnachten in Fahrt. Am Hausberg etwa haben das Kinderland, die Rimmler-Moos-Lifte 1 und 2 sowie der Kreuzwankl-Ski-Express geöffnet.

Monte Kienader

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie von diesem Berg noch nie etwas gehört haben. Allerdings ist der Monte Kienader auch nicht direkt in den Alpen, sondern im Kreis Dachau. Zwischen Günding und Bergkirchen gibt es einen kleinen Lift, an dem schon Generationen von Dachauern das Skifahren gelernt haben. Los geht der Skibetrieb am 30. Dezember ab 10 Uhr.

zip

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