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Parks & Ride

Top 5 Bikeparks, die von München aus gut erreichbar sind

Fahren im Bikepark ist wie Klettern in der Halle: maximaler Spaß bei minimalem Risiko – und: größtem Lerneffekt. In Bikeparks kannst Du Fertigkeiten wir Kurvenfahren, Springen, Droppen unter Idealbedingungen lernen.

Die spannendsten Trails für Park-Neulinge wurden hier zusammengestellt.

Geisskopf

Bikepark Geißkopf im Bayerischen Wald: Mit dem Auto zirka eineinhalb Stunden von München entfernt. Dieser Park bietet den besten Einstieg ins Park-Biken mit dem spaßigen Flow- Country-Trail. Per Sessellift geht‘s hinauf, dann über rund 300 Höhenmeter auf einem Mix aus Kurven und Wellen zurück zur Talstation. Klei- ne Sprünge können umfahren werden, so ist der Trail selbst für Kinder und Familien ungefährlich zu fahren. Der glatte, harte Untergrund ist selbst für Hardtails kein Problem. Der Flow- Country-Trail macht jedem – ob Anfänger oder Könner – Spaß und vermittelt ein spannendes Achterbahngefühl. Ebenso geeignet für Parkeinsteiger: die gut gebaute Jumpline mit vier leicht zu springenden Table-Jumps, Bikercross und Dualslalom und ein Trainingsparcours. Tageskarte: 28,50 Euro.

Mehr Infos unter www.bikepark.net

Osternohe

Dieser kleine Bikepark in der Nähe von Nürnberg bietet drei Abfahrten auf gepresstem Erdboden. Das Gefälle ist moderat, daher lässt es sich über die Trails recht risikolos cruisen. Alle Sprünge und Hindernisse kann man auch hier umfahren. Dennoch raten wir, sich die Strecken zuvor gut anzusehen. Bergauf zieht ein Schlepp-Lift – das ist anfangs etwas ungewohnt, doch eigentlich unkompliziert. Tageskarte: 19 Euro.

Mehr Infos unter www.bikepark-osternohe.de

Samerberg

Bikepark Samerberg, etwa 45 Minuten von München entfernt an der Salzburger Autobahn gelegen: Dieser kleine Park besitzt eine zwei Kilometer lange Hauptstrecke mit insgesamt 44 Kurven und 18 Sprüngen über 220 Höhenmeter. Entweder man fährt in einem Sessellift nach oben oder pedaliert selbst in 15 Minuten über eine Teerstraße zum Startpunkt. Allen schwierigen Stunts kann man leicht ausweichen, daher eignet sich der Park selbst für Jugendliche und Familien. Der Bodenbelag besteht aus Brechsand, lässt sich daher auch gut bei Nässe und mit Hardtails befahren. Der Bikepark Samerberg empfiehlt sich für Einsteiger – bietet aber selbst Könnern genügend Anreize. Die Stunts sind solide und sicher gebaut. An Drop-Batterien und Table-Sprüngen (wie ein Tisch gebaut – wer zu kurz springt, landet oben drauf) kann sich der Biker mit kalkulierbarem Risiko an die Airtime herantasten. Tageskarte: 29 Euro.

Mehr Infos unter www.bikepark-samerberg.de

Brandnertal

Dieser feine, neu gebaute Park zirka eine Stunde vom Bodensee entfernt gelegen (2:40 Stunden Fahrtzeit von München), macht den Einstieg ins Park-Biken leicht. Er bietet zwei Strecken über 300 Höhenmeter, die sich über grüne Wiesen zurück zur Talstation des Sessellifts schlängeln. Brechsand als Streckenbelag machen die Trails wetterfest. Die Strecken sind gespickt mit leicht zu fahrenden Anliegerkurven und kleinen Sprüngen – ideale Voraussetzungen für das oft beschworene Flow-Erlebnis. Wermutstropfen: Die Liftkarte ist mit 31 Euro sehr teuer.

Infos im Web unter www.bikepark-brandnertal.at

Spicak

Im Böhmerwald direkt an der deutsch-tschechischen Grenze liegt der sehr schön gebaute Bikepark Spicak. Zwei einfache Trails mit vielen spaßigen Kurven und kleinen Sprüngen eignen sich speziell für Parkeinstei- ger. Alle anspruchsvolleren Stunts lassen sich umfahren. Angenehm: der griffige Naturboden. Spicak bietet ein nettes Ambiente und erfreut durch moderate Liftpreise. Tageskarte: 20 Euro.

Weitere Infos unter www.sumava.spicak.cz

Tipps für den ersten Besuch 

  1. Erkundige Dich über den Schwierigkeitsgrad der Trails. Steigere Dich langsam. Gib nicht gleich Voll- gas, sondern taste dich an die Strecken heran. Starte mit einem zahmen Safety-Run auf einer einfachen Strecke. So fährst Du Dich warm.
  2. Schau Dir alle Hindernisse gut an: Drops, Sprünge, Steilabfahrten. Wer unbekannte Bikepark-Trails hirnlos herunterbrettert, erlebt möglicherweise üble Überraschungen.
  3. Achte auf die richtige Vorbereitung: Ist die Schutzausrüstung vollzählig? Stelle den Sattel tief für eine größere Bewegungsfreiheit. Das Bike sollte ausreichend Federweg besitzen. Eine Einweisung durch einen Fahrtechniktrainer kann nicht schaden.
  4. Stehe nicht im Weg herum. Brauchst Du eine Pause, willst Du Dir einen Stunt genauer ansehen oder mit Deinem Kumpel quatschen – okay, doch mach' den Trail frei. Bikepark-Strecken werden oft mit Highspeed befahren. Wer im Weg steht, wird schnell übersehen – Verletzungsgefahr!
  5. Kenne Dein Limit: Hast du Zweifel, ob du einen Sprung oder Drop schaffst, entscheide Dich lieber gegen den Versuch. Park-Biken ist anstrengend. Wer ermüdet, macht schnell Fehler. Lieber früher aufhören und sich Verletzungen ersparen.

Von Dimitri Lehner

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