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Trotz gestiegenem Unfallrisiko mussten verletzte Skifahrer letztes Jahr nur selten zur Behandlung ins Krankenhaus.

Neue Zahlen zu Skiunfällen

Unfallstatistik: Mehr Skifahrer, weniger Verletzte

Im letzten Winter waren zwar waren besonders viele Skifahrer unterwegs, dennoch mussten noch nie so wenige Verletzte stationär behandelt werden. Doch das ist nur eine Erkenntnis aus der neuen Unfallstatistik.

Der letzjährige Super-Winter bot mit großen Neuschneemengen und konstant sehr guten Bedingungen eine außerordentliche Skisaison. Wintersport-Fans konnten erstklassige Skitage genießen. Kein Wunder, dass in Deutschland die Anzahl der Gesamt-Skitage im Vergleich zur Saison 2011/12 um 18 Prozent in die Höge schoss. Währenddessen kletterte die Zahl in Österreich um 11,9 Prozent, in der Schweiz um 4,7 Prozent nach oben. Laut Angaben der Seilbahnverbände waren demnach in der zurückliegenden schneereichen Saison wesentlich mehr Skifahrer in den Skigebieten der Alpen unterwegs als noch im Winter zuvor.

Historischer Wert bei Unfällen erneut unterschritten

Trotz der großen Anzahl an Skisportfreunden war die Anzahl der stationär behandelten verletzten Skifahrer bereits im Winter 2011/12 so gering wie niemals zuvor. Dieser historische Wert konnte nun abermals unterschritten werden. In der vergangenen Wintersaison 2012/13 mussten lediglich 0,84 von 1.000 Skifahrern oder hochgerechnet etwa 3.550 Skisportler nach einer Verletzung stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Dies geht aus der vor kurzem veröffentlichten Statistik der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) hervor.

Gesamtrisiko für Unfälle leicht gestiegen

Seit Beginn der Statistik- Aufzeichnungen in der Saison 1979/80 sind die Unfallzahlen um mehr als 58 Prozent zurückgegangen. Doch Fakt ist auch: Skiunglücke passieren. Das Gesamtrisiko ist im Vergleich zur Vorsaison geringfügig gestiegen, ebenso das immer noch geringe Risiko eines Kollisionsunfalls. Kopfverletzungen hingegen gingen insgesamt um etwa 1,5 Prozentpunkte zurück. Eine positive Tendenz, auch da sie einmal mehr aufzeigt, dass das Helmtragen seine Funktion durchaus erfüllt.

Prävention verhindert Verletzungen

Was also tun, um die eigene Verletzungsgefahr möglichst klein zu halten? Prävention in Form von Muskelaufbau der vorderen und hinteren Oberschenkelmuskulatur mit Rumpfstabilisierung sowie eine Verbesserung der Ski-Technik und eine korrekte Bindungseinstellung sind ausschlaggebend!

Die vollständige ASU-Unfallstatistik 2012/13 gibt es unter www.ski-online.de/sis.

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