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Sie kennen die Skigipfel in Ihrer Heimat und den Nachbarländern schon auswendig? Dann erfahren Sie hier, welche Skigebiete der Superlative eine Skireise wert sind.

Höher, schneller, weiter: In diesen Skigebieten jagen Sie Superlative

Der höchste Gipfel, der meiste Schnee – lernen Sie rekordverdächtige Skigebiete kennen, schnappen Sie sich Ihre Ausrüstung und machen Sie eine Skireise. Wir stellen Ihnen Skiorte vor, die Ihnen besondere Erlebnisse auf der Piste bieten.

Außergewöhnliche Skireisen: das schneereichste Skigebiet 

Sind Sie als Skifan auf der Suche nach dem ultimativen Schnee-Erlebnis, lohnt sich ein Blick über den Teller- ääh Pistenrand. Brechen Sie zum Beispiel zu einer Skireise in den Nordwesten der USA auf. Im Bundesstaat Washington carven Sie auf dem Mount Baker in der Nähe von Seattle im schneereichsten Skigebiet der Welt

Im Durchschnitt fallen dort jährlich 16,5 Meter Neuschnee. Damit wedeln Sie von November bis Ende April auf schneesicheren Pisten, die vor allem Freerider geradezu magisch anziehen. Das Gebiet hält den Weltrekord als schneereichster Ort in einer Wintersaison: 1999 fielen während des Winters insgesamt 28,9 Meter Schnee. Zum Vergleich: In Europa finden Sie das schneereichste Skigebiet in Warth-Schröcken im österreichischen Vorarlberg. Hier fallen im Schnitt bis zu elf Meter Schnee pro Jahr.

Frieren lohnt sich – im kältesten Skigebiet der Welt 

Je extremer die Bedingungen, desto mehr Spaß haben Sie beim Skifahren? Dann ab nach Sisimiut in Grönland. In der zweitgrößten Stadt des Landes liegt die Durchschnittstemperatur bei minus 15 Grad – ein Härtetraining für abenteuerlustige Winterfans. Rechnen Sie mit einem plötzlichen Temperatursturz auf bis zu minus 30 Grad. Das kälteste bekannte Skigebiet bietet drei Pisten, einen Schlepplift – und immerhin eine Cafeteria zum Aufwärmen

Wintersportler schätzen die Region wegen ihrer rauen und ursprünglichen Berglandschaft. Das Highlight: Zwischen Ende September und Mitte April erleben Sie in Sisimiut die schaurig-schönen Nordlichter – und sind auf rund 600 Höhenmetern ganz nah am Himmelsphänomen dran. 

Höhenflug garantiert – Skifahren auf dem Gletscher 

Je höher das Skigebiet, desto schneesicherer ist die Region. Gerade im Frühling, wenn die Temperaturen steigen und der Schnee langsam schmilzt, sollten Gipfelstürmer in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz hoch gelegene Skigebiete auswählen. Im schweizerischen Zermatt flitzen Sie zum Beispiel auf 3.880 Meter über die Pisten. 

Wollen Sie noch höher hinaus, machen Sie eine Skireise nach Indien in das in das höchste Skigebiet der Welt. Im Himalaya-Gebirge stürzen Sie sich in Gulmarg auf mehr als 4.000 Meter Höhe ins Skivergnügen. Von dort bietet sich Ihnen ein exklusiver Ausblick auf den Nanga Parbat – den neunthöchsten Berg der Welt. Die ausgiebigen Schneefälle und das anspruchsvolle Terrain machen die Region zum Hotspot für Skiprofis. Extra-Tipp: Wagen Sie sich zum Gipfel des Apharwat und starten Sie von dort eine P owder-Abfahrt, die Sie non-stop 1.800 Meter ins Tal führt – Adrenalinkick garantiert!

Skifahren mit Promi-Faktor – im größten zusammenhängenden Skigebiet 

Wie wäre es mit richtig viel Platz zum Skifahren? Dann unternehmen Sie eine Skireise nach Courchevel in Frankreich. Der Nobelort liegt in einem der drei Täler in den französischen Alpen, die als „Le Trois Vallées“ das größte zusammenhängende Skigebiet der Welt ergeben. Bei 600 Pistenkilometern und mehr als 180 Skiliften entdecken Sie jeden Tag neue Berghänge und Loipen. Auch Felix Neureuther macht hier auf seinen Skireisen gerne Halt. Sein Fazit: „Geile Powder-Runs, endlose Skitage, eine Mordsgaudi mit Freunden und der Ausblick auf endlos weiße ‚Mondlandschaften‘ über die Gipfel der Alpen – was will man mehr im Skiurlaub?“ 

Den (Ski)Spuren der Geschichte folgen 

Glitzer und Glamour finden Sie in St. Moritz. Das mondäne Städtchen gilt nicht nur als Promi-Hotspot, sondern auch als das älteste Skigebiet der Welt. Die Legende besagt, dass ein St. Moritzer Hotelier im Jahr 1864 seinen Sommerbesuchern aus London eine Wette anbot. Er lud sie im Winter nach St. Moritz ein und versprach ihnen, sie würden bei strahlender Sonne im Hemd auf seiner Terrasse sitzen können. Andernfalls würde er die Reisekosten erstatten. Die Engländer ließen sich darauf ein und reisten im Frühling nach ihrem Skiurlaub braun gebrannt wieder in die Heimat. In London erzählten sie ausgiebig über ihre tollen Ferien. So entstand der Wintertourismus.

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