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Auf der Slackline balancieren ist ein sommerlicher Freizeitspaß und zugleich ein effektives Gleichgewichtstraining.

Trendige Freizeitaktivitäten

Mehr Spaß im Park mit Slackline und Longboard

Fußball auf dem Bolzplatz oder Schwimmen im Freibad ist Ihnen zu langweilig? Es geht auch anders: Balancieren Sie doch mal auf der Slackline oder Paddeln Sie auf dem Surfbrett.

Slackline - für moderne Seiltänzer

In Parks sieht man häufig junge Menschen, die auf einem elastischen Band (Slackline) balancieren, das zwischen zwei Bäumen gespannt ist. „Es gibt nichts, was man nicht auf der Slackline machen kann“, sagt Jonas Weidemann von Slackliner-Berlin. Sogar Yogaübungen seien möglich - oder „von einer Line auf die andere mit einem Rückwärtssalto zu springen.“ Der Reiz an dem Trendsport sei der Wunsch, sein Gleichgewicht zu halten und seine Grenzen zu überschreiten, sagt Weidemann. Anfängern empfiehlt er, mit einer auf Kniehöhe gespannten, schmalen Slackline (35 mm) zu beginnen.

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Er stellte den Slackline-Weltrekord auf

Kubb - Wikingerschach aus Schweden

Beim schwedischen Wurfspiel Kubb (Klotz) versuchen zwei Mannschaften, die gegnerischen Holzklötze mit einem Wurfholz umzuwerfen. Ziel ist es, zuerst die Kubbs und zuletzt die Figur des Königs zu treffen. Das Spielfeld ist üblicherweise fünf Meter breit und acht Meter lang, es wird mit sechs Stäben abgegrenzt. In der Mitte steht der König, und an den Grundlinien sind jeweils fünf Kubbs. Als Böden eignen sich Rasen, Sand oder Kies. Anhänger des Spiels geben an, das Kubb schon von den Wikingern gespielt  wurde. Deshalb ist es in Deutschland auch als Wikingerschach bekannt.

Longboard - Rasant unterwegs auf dem Asphalt

Sie sehen aus wie Skateboards, haben mit diesen aber wenig zu tun. Longboards sind länger, wendiger und haben breitere Achsen. Außerdem besitzen sie größere und weichere Räder. Bis zu 100 Stundenkilometer  schaffen die Surfer damit beim „Downhill“ den Abhang hinunter. „Je länger das Longboard ist, umso einfacher wird es. Auf einem 140 Zentimeter langen Brett kann sich jeder draufstellen und fahren“, sagt Phillipe Lange, Angestellter im „Coronation“-Longboardshop in Berlin. Für ihn sei das Longboard ein Fahrradersatz, mit dem er gut 15 bis 20 Kilometer zurücklege.

Crossboccia - nicht nur für Rentner

Mit Boccia verbinden wohl viele Menschen zunächst ältere Damen und Herren, die auf einem ebenen Boden Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel heranwerfen. Das es auch anders geht, bewies der Wuppertaler Timo Beelow 2009 mit seinem Spiel Crossboccia. Er entwickelte weiche Bälle, mit denen an jedem beliebigen Ort gespielt werden kann, zum Beispiel auf Treppen. „Der Reiz an dem Spiel ist, die Welt als Spielfläche zu entdecken, wo man sich frei austoben kann“, sagt Beelow. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn derjenige, der die Zielkugel (Marker) wirft, kann auch eigene Regeln aufstellen.

Stand-up-Paddeln - Surfen ohne Wind und Wellen:

Ob Sie gemütlich oder sportlich beim SUP unterwegs sind, entscheiden Sie selbst.

Stand-up-Paddeln (SUP) macht es möglich: Auf einem Surfbrett stehend  bewegt man sich mit Hilfe eines Stechpaddels vorwärts. Wegen der aufrechten Position auf dem Brett werden sowohl Arme und Beine als auch der Rumpf trainiert. Wirklich neu ist die Technik nicht: Erfunden wurde sie wohl von polynesischen Fischern. Später entdeckten Surfer sie wieder. Seit einiger Zeit ist die Trendsportart in Europa angekommen.

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dpa

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