Stadtlauf: Was 18.000 Läufer wissen müssen

München - München rennt. 18 000 Sportbegeisterte werden an diesem Sonntag beim Stadtlauf an den Start gehen – und wieder einmal wird sich die Innenstadt in ein orangefarbenes Läufermeer verwandeln.

Um 8 Uhr morgens fällt der Startschuss. Als erste gehen die Läufer des Halbmarathons auf die Strecke. Um 8.20 Uhr folgt der Start für die 5-Kilometer-Distanz, um 11 Uhr der für die 10 Kilometer. Als letzte Starter sind die Kinder um 11.15 Uhr dran. Sie haben zwei Kilometer zu bewältigen. Über Wochen haben sich viele Sportler auf den Stadtlauf von Sport Scheck und BMW – den größten Stadtlauf Bayerns – vorbereitet. Die Jogging-Schuhe stehen parat, die orangefarbenen Trikots liegen meist schon im Schrank. Jetzt kann es losgehen – wenn auch die letzten Fragen geklärt sind.

Bis wann kann man sich für den Lauf anmelden?

Wer beim Stadtlauf starten will, kann sich bis zum Samstag, 25. Juni, bei Sport Scheck zu den regulären Öffnungszeiten in München anmelden. Auch Online ist das möglich unter www.sportscheck.com/event. Auch Nachmeldungen am Sonntag ab 6 Uhr morgens sind machbar – bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start. Voraussetzung: Das Teilnehmer-Limit wurde bis dahin nicht erreicht. Bei der Anmeldung gibt es auch das orangefarbene Trikot.

Wohin mit dem Handy und der Kleidung?

Erstmals gibt es in diesem Jahr eine Garderobe am Oberanger. Dort kann man vor dem Start seine Tasche abgeben. Die Kapazitäten aber sind begrenzt. Die Taschenannahme kann nicht garantiert werden. Für kleinere Handys empfiehlt sich die Tasche am Shirt – sofern man das Telefon überhaupt braucht. Übrigens: Auch ein MVV-Ticket ist bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erforderlich. Das orangefarbene Trikot gilt quasi als Fahrkarte.

Wo reiht man sich sinnvoll beim Start ein?

Das hängt vom eigenen Tempo ab. Es gibt mehrere Startblöcke mit festgelegten Laufzeiten. Wer zum Beispiel den Halbmarathon unter 1:30 Stunden schafft, sollte sich ganz vorne im Startblock 1 einreihen. Wer seine Zeit auf zwei Stunden schätzt, steht weiter hinten. Das Gleiche gilt auch für den 10-Kilometer-Lauf. Die Aufteilung ist für einen reibungslosen Start erforderlich.

Darf ein Läufer die Distanz wechseln?

Das ist schwierig, aber nicht unmöglich. „Wenn ein Läufer kurzfristig eine andere Distanz laufen will, dann sollte er das am Morgen bei der Anmeldung angeben, sonst gibt es Verwirrung“, sagt Matthias Wiese von der Communico GmbH, die den Lauf organisiert.

Wo muss der Chip für die Zeitmessung hin?

Der Chip ist für den einmaligen Gebrauch gedacht und wird in die Schuhbänder eingefädelt. Die Anleitung gibt’s bei den Startunterlagen.

Sind Begleitläufer oder -radler erlaubt?

Nein.

Wo gibt’s zu essen und zu trinken?

Verpflegungsstationen vorhanden – alle fünf Kilometer. Es gibt Wasser, Apfelsaftschorle und eine isotonische Sportschorle. Zum Essen gibt’s Bananen, Energieriegel und „Powergel“. Im Ziel steht auch Weißbier bereit – alkoholfrei natürlich.

Wo ist der beste Platz für Zuschauer?

Rund um den Marienplatz, wo Start und Ziel sind, ist natürlich am meisten los. Hier wird auch Musik gespielt. Vor dem Start des 10-Kilometer-Laufs um 11 Uhr wird erst noch das Glockenspiel gehört, dann knallt die Startpistole. Auch in der Wein- und Theatinerstraße ist für die Läufer wegen des großen Andrangs eine Laufgasse abgegittert. Im Englischen Garten ist es ruhiger.

Wie erfährt man seine Platzierung?

Alle Ergebnisse des Laufs sind über die Internet-Seite www.merkur.de/stadtlauf zu finden. Die Läufer können sich hier auch Fotos von ihrem Zieleinlauf ansehen. Urkunden mit der persönlichen Laufzeit gibt es online unter www.sportscheck.com/event zum Herunterladen. Neu ist, dass jeder Läufer eine Medaille beim Zieleinlauf erhält.

Und was ist sonst noch beim Stadtlauf los?

Nach dem Zieleinlauf am Marienplatz biegen die Läufer in die Kaufinger Straße ab. Hier können Sie sich erfrischen. Für Kinder stehen vor der Michaelskirche Bobby Cars bereit, mit denen sie in einem Parcours herumfahren können. Auch Fußmassagen werden hier angeboten. Wer will, kann testen lassen, wie kräftig seine Rückenmuskeln sind. Auch der Münchner Merkur ist mit einem Stand vertreten.

mk

Beeinträchtigungen für Bus und Tram

Der 33. Münchner Stadtlauf am Sonntag führt zu Beeinträchtigungen bei Bus und Tram in der Innenstadt. Die München-Tram verkehrt nicht. Außerdem werden folgende Linien bis zirka 15 Uhr umgeleitet:

Die Tram 19 fährt ab 7.30 Uhr zwischen Max-Weber-Platz und Hauptbahnhof Süd über die Linie 18. Die Haltestellen Maximilianeum, Maxmonument, Kammerspiele, Nationaltheater, Theatinerstraße und Lenbachplatz entfallen. Am Stachus hält die Tram 19 wie die Tram 18, am Hauptbahnhof wird nur der Halt Hauptbahnhof Süd bedient.

Die Buslinie 52 wendet etwa ab 5 Uhr morgens vorzeitig im Rosental an der provisorischen Endhaltestelle Viktualienmarkt. Die Haltestelle Marienplatz entfällt, ebenso die Haltestelle Blumenstraße in Fahrtrichtung Marienplatz.

Die Buslinie 54 fährt ab zirka 7.30 Uhr über Effnerplatz, Isarring und Dietlindenstraße statt durch den Englischen Garten. Die Haltestellen Mauerkircherstraße, Am Tucherpark, Hirschauer Straße, Chinesischer Turm, Thiemestraße, Giselastraße und Hohenzollernstraße entfallen.

Die Buslinie 100 lässt ab etwa 7.30 Uhr den Odeonsplatz aus.

Die Buslinie 132 wendet ab 5 Uhr vorzeitig am Isartor (Zweibrückenstraße). Es entfallen die Haltestellen Marienplatz, Viktualienmarkt und Rindermarkt. -Die Buslinie 154 umfährt den gesperrten Bereich – und damit den Englischen Garten – über die Prinzregentenstraße. Die Haltestellen Chinesischer Turm, Thiemestraße, Giselastraße und Georgenstraße können nicht bedient werden.

Weitere Infos: www.mvg-mobil.de

Auch interessant

Kommentare