Stadtlauf am Sonntag: Das müssen Sie wissen

München - Orange wird am Sonntag die vorherrschende Farbe in München sein - wenn 19. 000 Läufer sich in das Trikot für den Münchner Stadtlauf von Sport Scheck werfen.

Vom Marienplatz in den Englischen Garten und zurück führt die Strecke (siehe Grafik), die wieder tausende Zuschauer säumen werden. Wir beantworten die wichtigsten Fragen vor dem Start.

Wann geht’s los?

Die Startzeit hängt von der Länge der Strecke ab. Um 8 Uhr fällt der Startschuss für den Halbmarathon (21,5 Kilometer). Um 8.20 Uhr starten dann Nordic Walker und die Fünf-Kilometer-Läufer. Um 11 Uhr beginnt der Zehn-Kilometer-Lauf – und zuletzt, um 11.15 Uhr, gehen die kleinsten Läufer für den DAK-Kinderlauf auf die zwei Kilometer lange Strecke.

Wo kann man zuschauen?

Rund um den Start- und Zielpunkt am Marienplatz wird es sicher am vollsten. Natürlich können sich Zuschauer aber auch überall entlang der Strecke postieren – zum Beispiel gemütlich auf einer Wiese im Englischen Garten.

Wo treffen sich die Läufer?

Die Startaufstellungen verlaufen vom Marienplatz durch die Rosenstraße in Richtung Sendlinger Straße. Wo man sich postiert, hängt vom eigenen Lauftempo ab – je schneller man läuft, desto weiter vorn sollte man sich aufstellen. Für den Fünf-Kilometer-Lauf gilt: Läufer an den Anfang, Walker ans Ende. Wer mit einem Kinderwagen joggt, sollte sich an das Ende des dritten Startblocks stellen.

Kann man sich jetzt noch für den Lauf anmelden?

Ja. Nur der Kinderlauf ist bereits ausgebucht. Bis zum Geschäftsschluss am Samstagabend kann man sich in der Sport-Scheck-Filiale an der Sendlinger Straße anmelden. Wer Sonntag spontan mitmachen will, kann sich ab 6 Uhr bis eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Laufs in der Pettenbeckstraße am Rindermarkt nachmelden – vorausgesetzt, die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht. Alle, die bereits angemeldet sind, aber ihre Unterlagen noch nicht abgeholt haben, können dies ebenfalls bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Lauf am Rindermarkt nachholen. Dort gibt es auch das Stadtlauf-Trikot.

Was kostet die Teilnahme?

Ein regulärer Startplatz kostet 29 Euro. Jugendliche bis einschließlich 16 Jahren zahlen 11 Euro. Wer eine Sport-Scheck-Clubkarte hat oder DAK-Kunde ist, zahlt 26 Euro. Mit der Sport-Scheck-Professional-Card oder der BMW-Card läuft man gratis. Im Startgeld enthalten sind auch das orangefarbene Trikot, mit dem man am Lauftag umsonst im MVV-Netz fahren kann, die Verpflegung sowie ein Chip zur Zeitmessung.

Wo gibt es was zu essen und zu trinken?

Für die Läufer sind entlang der Strecke und im Ziel Stationen zur Verpflegung aufgebaut. Jeder, der ein aktuelles Stadtlauf-Trikot trägt – und natürlich auch zum Lauf angetreten ist – wird dort gratis versorgt. Als Zuschauer bekommt man dort allerdings nichts, auch nicht gegen Geld.

Wo können sich die Läufer umziehen?

Eine Garderobe und Umkleidezelte stehen am Oberanger nahe dem Rindermarkt. Dort kann man auch seine Tasche abgeben.

Gibt es ein Rahmenprogramm für die Zuschauer?

Im Start- und Zielbereich gibt es eine Bühne, auf der Interviews rund um den Stadtlauf geführt werden – zum Beispiel mit Olympiasieger Nils Schumann. Später werden auf der Bühne auch die drei Schnellsten der jeweiligen Läufe gekürt. Aus den Boxen wird Musik schallen, außerdem gibt es Infostände von Firmen, die den Stadtlauf unterstützen. Die Läufer können sich hier bei Massagen von den Strapazen erholen.

Wo kann man die Ergebnisse des Stadtlaufs sehen?

Erstmals kann man heuer auch direkt am Marienplatz sein Ergebnis sehen, nämlich am Stand der Firma Samsung. Die verbesserte Technik ermöglicht es auch dem Moderator auf der Bühne, sofort zu sehen, welcher Läufer gerade ins Ziel kommt. Wie in den letzten Jahren auch sind die Ergebnisse außerdem im Internet abrufbar – unter www.merkur.de/stadtlauf. Auf der offiziellen Stadtlauf-Seite unter www.sportscheck.com/events kann sich jeder Läufer seine persönliche Urkunde ausdrucken.

Welche Bus- und Tramlinien sind beeinträchtigt?

Die Tram 19 fährt ab 7.30 Uhr zwischen Maxmonument und Hauptbahnhof Süd auf dem Linienweg der 18er. Die Halte Kammerspiele, Nationaltheater, Theatinerstraße und Lenbachplatz entfallen. Am Hauptbahnhof wird nur der Halt Hauptbahnhof Süd bedient. Der MetroBus 52 wendet vorzeitig im Rosental. Die Halte Viktualienmarkt und Marienplatz entfallen. Die Halte Sendlinger Tor und St.-Jakobs-Platz werden stadteinwärts zusätzlich bedient. Der MetroBus 54 fährt über Effnerplatz, Isarring und Dietlindenstraße statt durch den Englischen Garten. Der StadtBus 100 lässt ab 7.30 Uhr den Odeonsplatz aus. Der StadtBus 132 wendet vorzeitig am Isartor. Es entfallen die Halte Tal, Marienplatz, Viktualienmarkt und Rindermarkt. Der StadtBus 154 umfährt die Sperrzone samt Englischem Garten über die Prinzregentenstraße. Die Halte Hirschauer Straße, Chinesischer Turm, Thiemestraße, Giselastraße und Georgenstraße entfallen. Die Haltestelle Tivolistraße entfällt in Richtung Bruno-Walter-Ring.

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