Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

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Frühling in den Bergen - ein Traum. Aber es gilt auch, einige Regeln einzuhalten.

Die besten Tipps zum Skifahren im Frühjahr

München - Sonnenschein und butterweicher Firn unter den Skiern: Ein Traum für alle Brettl-Fans! Aber bei der intensiven Frühjahrs-Sonne und den geänderten Pistenverhältnissen gibt's auch einiges zu beachten:

Noch mehr Tipps rund um Ski und Schnee

Wie man bei den wechselhaften Schneebedingungen im Frühjahr den größten Ski-Spaß hat - und trotzdem sicher im Tal ankommt, dazu hat der Deutsche Skiverband (DSV) einige wertvollen Tipps:

Achtung: Die Schneedecke hat jetzt viele Gesichter

Im Frühjahr sind die Sonnenhänge morgens in der Regel noch hart gefroren. Durch die Sonne am Nachmittag schmilzt der Schnee, die Schneedecke wird stark durchfeuchtet. Aufgrund der kalten Temperaturen in der Nacht zieht der Schnee dann wieder an. Durch den stetigen Kreislauf von Tauen und Gefrieren entsteht eine sehr kompakte, glatte Piste. Die harte Altschneedecke ist spätestens bis Mittag aber  zu Sulzschnee geworden, die die Abfahrten oft beschwerlich macht.

Dem Zustand der Ski kommt bei diesen Bedingungen eine besondere Bedeutung zu: Für die eisigen Verhältnisse am Vormittag sind gute Kanten Pflicht, nicht zuletzt der eigenen Sicherheit und der anderer Skifahrer wegen. Die Skikanten müssen scharf sein. Und ein ordentlich gewachster Belag erhöht im oft nassen Schnee am Nachmittag die Drehfreudigkeit der Ski deutlich.

Täglich nachwachsen

Eis und Sulz beanspruchen nicht nur den Skifahrer, sondern auch das Material:  Damit die Ski für den nächsten Tag wieder einsatzbereit sind, ist die tägliche Behandlung der Kanten mit einem Schleifstein oder Schleifgummi Pflicht.

Wer regelmäßig nachwachst, hat auch mehr Spaß auf der Piste.

Das entfernt den durch den harten Untergrund entstandenen Grat an den Kanten. Außerdem „saugt“ der recht nasse Sulzschnee das Wachs schneller aus dem Belag als anderer Schnee. Deshalb ist nicht nur der fachmännische Ski-Service vor dem Winterurlaub wichtig, sondern auch das tägliche Nachwachsen mit einem Flüssigwachs sinnvoll.

Ausgeschalften und fit auf die Piste

Beim Frühjahrsskifahren trägt auch die körperliche Fitness entscheidend zum Skispaß bei. Man sollte also möglichst ausgeschlafen auf die Piste zu gehen und dort nicht gleich Vollgas geben.

Skifahrer sind gerade in den Frühjahrsmonaten auf den Pisten im besonderen Maße gefordert: Da der Schnee morgens sehr hart und glatt sein kann, müssen Wintersportler viel Kraft aufwenden, um die Schwünge richtig zu setzen. Konzentration ist gefordert. Nachmittags hingegen ist der Ski im sulzigen und sehr weichen Schnee schwer drehbar.

Mit Hilfe von Skigymnastik, Ausdauerund Krafttraining können Skifahrer sich auf diese Belastung vorbereiten und schnelle Ermüdungserscheinungen verhindern. Zusätzliches Aufwärmen beugt zudem Verletzungen vor und verbessert nachweislich die Wahrnehmung in kritischen Situationen. Generell sollte man einen Skitag beenden, bevor die Kraft ausgeht und man nicht mehr sicher auf dem Ski steht.

Dem Himmel so nah - also Augen und Haut schützen

Auf den Bergen ist man dem Himmel ein Stück näher. Das klingt romamtisch - birgt aber auch Gefahren: Auf 2500 Meter Höhe ist die Strahlungsintensität der Sonne um rund 33 Prozent stärker als auf 300 Meter über dem Meeresspiegel. Stets im Gepäck sein sollten deshalb wasserfeste Sonnencreme mit höchstem Schutzfaktor sowie ein Lippenpflegestift mit pflanzlichen Wachsen oder Ölen, die vor Austrocknen und Bläschenbildung schützen.

Eincremen ist beim Skifahren im Frühling Pflicht.

Aber nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist Hautschutz wichtig. Gerade diffuses Licht bei Nebel erhöht die Strahlungsintensität. Empfehlenswert ist es, sich bereits im Hotel einzucremen. Wer viel schwitzt, sollte sich mehrmals am Tag eincremen. Zur Grundausstattung gehört ebenso eine UV-Strahlen abweisende und bruchfeste Sonnen- oder Skibrille, die seitlich geschlossen ist, damit kein Licht einfallen kann.

Nicht mehr alle Hänge sind befahrbar

Generell empfiehlt es sich eher, früh an den Bergbahnen zu sein und die noch harten Schneeverhältnisse zu nutzen. Sind die Hänge optimal präpariert, fährt es sich etwas leichter als im sulzigen Nachmittagsschnee.

Skifahrern, die lieber in der warmen Nachmittagssonne ihre Schwünge setzen, sei gerade im Frühjahr der Erwerb von Stundenkarten empfohlen. Sie sind preisgünstiger als Halbtages- oder Tageskarten und ermöglichen die freie Auswahl des Zeitpunkts für den Pistenspaß. Außerdem empfiehlt der DSV, sich vor dem Kauf von Lifttickets über die geöffneten Liftanlagen zu informieren. Durch den Rückgang der Schneehöhe sind mancherorts unter Umständen nicht mehr alle Hänge befahrbar. Einen guten Überblick bieten der Pistenplan und die Panoramatafeln an den Talstationen.

Mehr trinken, länger in Form

In der Höhe und bei Bewegung braucht der Organismus mehr Flüssigkeit. Regelmäßiges Trinken hält Sportler länger in Form. Tees und Saftschorlen sind sportgerechte Getränke, Alkohol hingegen hat beim Skifahren nichts verloren und sollte daher ausschließlich beim Après-Ski im Tal konsumiert werden.

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Im Liegestuhl vor einer Berghütte lässt es sich gut entspannen. Eine Pause vom Pistenspaß hilft, um länger konzentriert und fit zu bleiben. Eine schützende Sonnenbrille ist für Sonnenanbeter dabei Pflicht. Die Skibrille allein bietet oft nicht ausreichend Schutz und wird auf der Sonnenterasse eh schnell beiseite gelegt. Ebenfalls empfiehlt sich ein Stirnband oder eine Mütze: Die warmen Temperaturen täuschen häufig über vorhandenen Luftzug hinweg – eine Erkältung kann auch im Frühjahr schnell die Folge sein.

Es gilt das "Zwiebelprinzip"

Im Hochgebirge herrschen ständig wechselnde Wetterbedingungen. Mit funktioneller, wind- und wasserdichter Bekleidung ist man für alle Fälle gerüstet. Empfehlenswert ist das so genannte „Zwiebelprinzip“: Mit mehreren Kleidungsschichten übereinander können Wintersportler bei schnell wechselnden Temperaturen und Wetterbedingungen flexibel reagieren. Handschuhe und Helm sind auch bei frühlingshaften Temperaturen absolut Pflicht.

Der DSV bietet auch Skiversicherungen an

Die DSV-Skiversicherungen bieten ein umfassendes Leistungspaket bei Skidiebstahl, -Bruch, Unfall oder Krankheit im Ausland. Nähere Informationen sind im Internet unter www.ski-online.de/DSVaktivzu finden.

Quelle: DSV

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