Kein Witz: Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

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Von morgens bis in die Nacht bevölkerten Wintersportler die Alpen.

Wildtiere in Not

Tourengeher verschrecken Raufußhühner

Der Trend zu Ski- und Schneeschuhtouren ist ungebrochen. Doch der Boom belastet zunehmend die Natur in den Bergen.

Von morgens bis in die Nacht bevölkerten Wintersportler die Alpen, Raufußhühner und andere Wildtiere würden so gestört oder vertrieben, sagte Manfred Scheuermann vom Deutschen Alpenverein (DAV) am Mittwoch in München.

Der Verband hat mit Gemeinden, Waldbesitzern und Förstern für 180 Berge naturverträgliche Aufstiegsrouten entwickelt. Schilder sollen die Wintersportler leiten - doch mancherorts werden sie ignoriert. Sollte das Tourengehen weiter boomen und sich die Wintersportler nicht an die Routenempfehlungen halten, könnten Sperrungen drohen.

Vor dem Start der Skisaison mahnte der Alpenverein alternative Konzepte für den Wintertourismus in den bayerischen Alpen an. Angesichts des Klimawandels würden Skipisten in einigen Jahrzehnten in den meisten Gebieten nicht mehr rentabel sein. Der Bau von Schneekanonen „auf Teufel komm raus“ werde nicht reichen, sagte Hanspeter Mair vom DAV und warb für Winterwanderungen und Naturerlebnisse. Touristiker und Seilbahnbetreiber argumentieren dagegen, der Ausbau der Beschneiung halte die bayerischen Skigebiete konkurrenzfähig.

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dpa

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