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Abgesichert auf die Piste: Kommt es zum Notfall auf der Piste, kann das ganz schön teuer werden.

Wer zahlt beim Unfall?

Richtig versichert auf die Skipiste

Wenn der Winterurlaub vorzeitig im Krankenhaus endet, kann das ganz schön teuer werden. Wer zahlt dann für die Kosten für den Rettungshubschrauber und den Krankenwagen? Welche Versicherung ist nötig?

Es muss kein Beinbruch oder gar ein schwerer Unfall auf der Piste sein, doch auf der Piste fährt das Verletzungs-Risiko mit. In der Skisaison 2012/13 mussten rund 3.550 Skifahrer ins Krankenhaus.

In einem solchen Fall bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlungskosten, bestenfalls in der üblichen Höhe des Urlaubslandes. Allerdings maximal aber nur das, was in Deutschland regulär wäre. Keine Privatbehandlung.

Mit der europäischen Versicherungskarte gilt das auch für die Schweiz, Liechtenstein, Island, Norwegen, Kroatien und Mazedonien. In anderen Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, braucht man für einen Arztbesuch einen Auslands-Krankenschein. Ereignet sich der Unfall in einem Land, mit dem kein Sozialversicherungsabkommen besteht - zum Beispiel in den USA oder Kanada - muss der Verunglückte ohnehin die gesamte Behandlung selbst bezahlen.

Für den Transport von der Ski-Piste ins Krankenhaus ist die gesetzliche Krankenkasse nicht zuständig. Krankenwagen oder Rettungseinsatz mit dem Hubschrauber sind nicht abgedeckt.

Auslandsreise-Krankenversicherung zahlt Rettungs-und Bergungskosten

Unverzichtbar ist deswegen eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Diese übernimmt dann die entstehende Differenz. Außerdem bezahlt sie auch den Rücktransport nach Hause, wenn der medizinisch notwenig ist.

In der privaten Krankenversicherung ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung meist mit eingeschlossen. Wer sich vor Reisantritt nicht sicher ist, sollte sich auf jeden Fall bei seiner Krankenversicherung informieren.

Hände weg vom Alkohol

Ist bei den Unfällen Alkohol im Spiel, besteht normalerweise laut den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen kein Versicherungsschutz.

Über die „Besonderen Bedingungen“ können jedoch Unfälle aufgrund von Trunkenheit wieder eingeschlossen sein.

Private Haftpflichtversicherung

Wer einen anderen Skifahrer auf der Piste verletzt, haftet für die Folgen. Behandlungskosten, Schmerzensgeld oder auch Verdienstausfall - eine Haftpflichtversicherung greift bei Ansprüchen von Dritten. Die Versicherung kümmert sich auch um die Abwehr unberechtigter Ansprüche - notfalls sogar vor Gericht. Kinder sind in der Police mitversichert.

Unfallversicherung

Zur Absicherung bei schweren Unfällen, die eine Invalidität zur Folge haben, empfiehlt sich eine Unfallversicherung. Die Unfallversicherung leistet in solchen Fällen entweder eine Einmalzahlung oder eine Rente.

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ml

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