+
Auch ein Olympiasieger kraxelt gern: Felix Loch.

Wandertipps für wunderschöne Tagestouren

10 Promis verraten: Das sind unsere Lieblingsgipfel

München - Das letzte Ferienwochenende wird sonnig – Prominente verraten in hier ihre Wandertipps: Erfahren Sie, wo Olympiasieger, Künstler und die Wirtschaftsministerin unterwegs sind.

Wer fürs Wochenende spontan noch eine Hütte in den Bergen zum Übernachten buchen wollte, der biss auf Granit: alles ausgebucht! Kein Wunder: Der Wetterbericht sagt bestes Spätsommer-/Frühherbstwetter voraus. Ideale Bedingungen, die Wanderstiefel zu schnüren. Aber wohin? Dafür haben wir bekannte Bergliebhaber gebeten, uns und Ihnen ihre Lieblingsziele zu verraten. Herausgekommen sind zehn wunderschöne­ ­Tagestouren. Wir wünschen viel Spaß und Servus die Wadln!

Markus Wasmeier: Taubenstein

Markus Wasmeier muss für seine Lieblingstour nicht weit weg. Fast vor der Haustüre in seiner Heimat am Schliersee liegt der Taubenstein. „Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Strecke schon gegangen bin“, so der alpine Doppel-Olympiasieger. „Die Strecke ist für jeden.“ Wer eine größere Tour machen will, startet vom Neuhauser Bahnhof, der mit der Bayerischen Oberlandbahn direkt von München erreicht werden kann. Dann geht es über den Bockerlweg bis zur Stockeralm. Von dort aus zum Spitzingsattel. Danach führt der Sommerweg zu Rotwand und Taubenstein. Wer nicht so weit gehen möchte, fährt mit der Taubensteinbahn rauf und geht dann den Weg um die Rotwand auf dem sogenannten Taubensteinsattel herum. „Und dann kann man noch auf den Gipfel des Taubensteins. Von dort hat man einen phänomenalen 360-Grad-Blick auf unsere Landschaft. Ein absoluter Klassiker! Schon 1911 gab es die ersten Skitouren auf dieser Strecke“, so Wasi.

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Neuhauser Bahnhof (lange Tour), Taubensteinbahn (kurze Variante)

Gehzeit: Lange Tour: 2,5 bis 3 Stunden; kurze Tour: 1,5 Stunden

Charakter: Auch Familien mit Kindern können beide Wege je nach Kondition gehen. Aber Achtung: Bei der Strecke zum Taubensteingipfel sollte man trittfest und schwindelfrei sein.

Einkehren: Rotwandhaus (ganzjährig geöffnet).

Tipp: Wasi besuchen in seinem Freilichtmuseum in Schliersee!

Christian Springer: Pürschling-Almen

„Bergseil, Eispickel und Steigeisen können zu Hause bleiben“, sagt Kabarettist Christan Springer. Ziel: das August-Schuster-Haus (1566 Meter), bekannt auch als Pürschling-Almen. Hier befindet man sich auf historischem Grund: Die eine Hütte war die Jagdhütte vom Kini Ludwig II., die andere von seinem Papa, König Max II. Die einen können mit dem Auto nach Unterammergau anreisen, die anderen mit dem Zug, die Supersportler per Radl. Los geht’s beim Pürschlingparkplatz und gleich danach in die Schleifmühlklamm. Die Aussicht ist wunderbar, die Bewirtung toll. Wer a bisserl an Drahtseilen klettern mag, geht über den Teufelstättkopf (1770 Meter) zurück. Egal wie, alles ist Genuss – man kann mit Kind und Kegel unterwegs sein. Und wenn man sich mit der buckligen Verwandtschaft aussöhnen oder einen Freundeszwist lösen will: dann hinauf aufs August-Schuster-Haus, da bleibt am Wanderweg viel Zeit zum Reden, und oben „is ausgredt“.

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Pürschlingsparkplatz bei Unterammergau

Gehzeit: 4 Stunden, ohne Teufel­stättkopf 3,5 Stunden

Charakter: mittelschwere Wanderung, ohne Teufelstättkopf leicht

Einkehr: August-Schuster-Haus n

ipp: Zahnbürste mitnehmen! Dann kann man oben in der Hütte hängen bleiben, übernachten und einen gewaltigen Sonnenaufgang erleben. Und wer will: gleich für den Winter reservieren. Der Aufstieg ist im Winter auch die schönste Schlittenabfahrt Bayerns.

Werner Schmidbauer: Brünnstein

Seit über zwölf Jahren geht Werner Schmidbauer (54) mit prominenten Gästen für sein Gipfeltreffen im BR, der einzigen Walkshow des deutschen Fernsehens, in die Berge. Doch auf seinem persönlichen Lieblingsgipfel war er für die Sendung noch nie. „Den hab ich mir eigentlich für mich aufgehoben“, meint der sympathische Liedermacher. In der tz verrät er zumindest seinen Geheimtipp. Es ist der Brünnstein im Mangfallgebirge, unweit seines Wohnorts Bad Aibling. Nicht hoch, aber oho: So lässt sich der 1634-Meter-Berg beschreiben. „Den Blick, den du von hier auf den Wilden Kaiser und das gesamte Alpenmassiv hast, ist einfach gigantisch“, schwärmt Schmid­bauer. Für ihn ist der Brünnstein Ruhe- und Kraftort – und ein Quell der Inspiration. „Als ich einmal hier in den Sonnenuntergang geschaut habe, ist mir mein Lied Herobn eingefallen“, schildert er. In dem Stück hießt es treffend: „A steiler Weg dort auffa, jetzt bin i drobn, des is, wos zählt. Verschwitzt und schwer am Schnaufa, schaug i oba auf de Welt.“ Sein Weg führt ihn dabei über Kiefersfelden zum Parkplatz an der Hinteren Gießenbachklamm (780 m). Wanderschuhe an – und ab geht’s! „Am Brünnsteinhaus kann man entweder die normale Route nehmen oder den Julius-Mayr-Weg. Das ist ein kleiner Klettersteig, am Anfang geht es durch eine schmale Felsspalte und dann in 30 Minuten zum Gipfelkreuz mit seiner leicht versetzten Kapelle.“ Schmidbauer hat derzeit wenig Zeit für private Bergtouren. Er befindet sich auf Abschiedstournee mit seinem musikalischen Mastermind Martin Kälberer (48). Ihre gemeinsame Zeit endet am 16. Juli 2016 mit einem großen Konzert auf Tollwood und mit dem Finale dahoam am 23. Juli 2016 in Rosenheim. Zudem ist gerade Schmidbauers Best-of-Album mit 32 Liedern aus 35 Jahren auf der Bühne erschienen. Titel: Ois is guat. Seine wunderbare Brünnstein-Hymne Herobn darf darauf natürlich nicht fehlen.

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Kiefersfelden, Parkplatz Hintere Gießenbachklamm (780 m), beschildert

Gehzeit: je nach Route und Tempo drei bis fünf Stunden

Charakter: Anfangs einfache und idyllische Wanderung. Im oberen Bereich Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich. Wer den (nicht allzu) schweren Klettersteig wählt, sollte zumindest seine Kinder mit einem Set sichern.

Einkehren: Das Brünnsteinhaus liegt auf 1360 Metern, gehört der DAV-Sektion Rosenheim, ist ganzjährig geöffnet und bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten. www.bruennsteinhaus.de

Tipp: Wer Glück hat, trifft im Brünnstein-Gebiet jede Menge Steinböcke. „Die hat der legendäre Lebemann Gunter Sachs einst dort hingebracht, um sie wieder heimisch zu machen. Und sie haben sich fleißig vermehrt“, verrät Schmidbauer.

Robert Atzorn: Hefteralm

Schauspieler Robert Atzorn schwärmt: „Die Berge, die Seen, all die wunderbaren Hütten – hier im Chiemgau ist die Lebensqualität enorm hoch. Ich lebe schon so viele Jahre wirklich gerne hier und genieße es, die freie Zeit zwischen Dreharbeiten draußen zu verbringen: mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Eine meiner Lieblingstouren, die meine Frau und ich gern machen, ist die zur Hefteralm (1020 m). Ein idyllisches Fleckchen, das auch bei Kindern sehr beliebt ist, weil hier Kühe, Pferde, Ziegen und Hühner ihre Sommerfrische verbringen. Der Weg ab Marquartstein dauert etwa eine Stunde. Er führt über eine Forststraße, die sich in Richtung Rachlalm verjüngt und etwas steiler wird. Weiter geht’s über Almwiesen und durch Wälder bis hin zur hübschen Hefteralm, wo es selbst gebackenes Brot, hausgemachten Käse und einen Kaiserschmarrn von Hüttenwirtin Irmi Guggenbichler gibt.“

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Marquartstein (Hochplattenbahn)

Gehzeit: 60 Minuten

Charakter: einfach

Einkehren: Die Hefteralm ist von Anfang Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Besondere Spezialität ist der Bergkäse, der im Almkeller mehrere Monate reifen muss. Montags ist ab 15 Uhr geschlossen.

Uli Maurer: Kreuzalm

Uli Maurer ist Eishockeyspieler bei Red Bull München. Ihn zieht es auf die Kreuzalm. „Sie ist der Mittelpunkt eines wunderschönen Berggebiets – sowohl im Winter als auch im Sommer – und daher auch meine Lieblingshütte bei uns im Werdenfelser Land. Das Ambiente auf der Alm ist noch gemütlich-bayerisch, die Bedienungen sehr nett, traditioneller Tourismus halt. Innen ist die Kreuzalm praktisch eingerichtet. Aber wohl fühlt man sich trotzdem, zumal man sich am liebsten sowieso draußen auf der Terrasse aufhält. Der Blick auf das Alpspitzmassiv ist atemberaubend. Der Vorteil der Kreuzalm: Jeder kann sie erreichen. Die Faulenzer nehmen die Kreuzeckbahn und gehen anschließend 150 Höhenmeter bergab, die Sportler beginnen den rund eineinhalb bis zwei Stunden langen Aufstieg unten an der Talstation.“

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Parkplatz Kreuzeckbahn

Gehzeit: 1,5 bis 2 Stunden

Charakter: Familien mit kleinen Kindern und Faulenzer über die Kreuzeckbahn – und Sportliche vom Parkplatz unten.

Einkehrtipp: Kreuzalm

Tipp: Ganz Sportliche ziehen weiter auf die Alpspitze; weitere Informationen gibt’s unter: www.kreuzalm-garmisch.de

Felix Loch: Mitterkaseralm

Rodel-Olympiasieger Felix Loch: „Die Mitterkaseralm ist der Mittelpunkt des Skigebiets am Jenner und auch im Sommer ein beliebtes Ziel für Wanderer. Ich mag dort oben die Atmosphäre, weil sie urig und traditionell ist. Hin und wieder spielt eine Musikkapelle. Das Essen ist sehr gut und regional, oft gibt’s ein besonderes Tagesgericht. Wer sich sportlich betätigen will, der läuft vom Königssee oder von der Talstation rund eineinhalb bis zwei Stunden bergauf. Wer es gemütlicher mag, nimmt die Gondel und geht von der Bergstation rund eine halbe Stunde runter zur Alm. Neben der Talstation gibt es die Möglichkeit, mit dem Auto noch ein Stück den Berg hinauf auf einen Parkplatz zu fahren – von da geht’s in 30 bis 45 Minuten bergauf.“

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Parkplatz Jennerbahn oder Parkplatz weiter oben

Gehzeit: 1,5 bis 2 Stunden oder verkürzt 30 bis 45 Minuten

Charakter: Jedermann, ob Groß ob Klein, ob Jung ob Alt

Einkehren: Mitterkaseralm (Tel. 08652/5100)

Tipp: Weiter auf den Jenner oder Schneibstein; alle Informationen dazu im Internet unter www.berchtesgadener-land.com/­natur/wandern/wander-touren/almen-berghuetten/berghuetten/mitterkaser­alm-am-jenner

Ilse Aigner: Wallberg

Wann immer Ilse Aigner (50) im Politiker-Stress mal Zeit findet, zieht sie es in die Berge. Hier der Wochenend-Tipp der sportbegeisterten Wirtschaftsministerin: „Den Wallberg kann ich wärmstens empfehlen – eine gemütliche Tour, die auch für Familien sehr gut geeignet ist. Jedes Mal, wenn ich hier oben bin, genieße ich die wunderbare Aussicht über das Tegernseer Tal und schaue den Gleitschirmfliegern zu, wenn sie starten. Der Wallberg ist auch ein Ausgangspunkt für weitere Touren – zum Beispiel auf den Risserkogel.“

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Talstation Wallbergbahn

Gehzeit: Aufstieg: 3,5 Stunden; Abstieg: 2,5 Stunden (1030 Höhenmeter); Variante: Zum Risserkogel gelangt man über den Wanderparkplatz bei Wildbad Kreuth

Charakter: Bis zur Ableiten-Alm eine harmlose Bergwanderung, der unmittelbare Anstieg am Südkamm entlang ist an mehreren Stellen ziemlich luftig – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind empfehlenswert.

Einkehrtipp: Schwaiger-Alm. Telefon 08029 / 272, Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 bis 22 Uhr, Mittwoch Ruhetag! Durchgehend warme Küche bis 20.30 Uhr, www.schwaigeralm.de

Olaf Tabor: Stöhrhaus

DAV-Chef Olaf Tabor: „Das Stöhrhaus, die Hütte des Deutschen Alpenvereins oberhalb von Maria Gern bei Berchtesgaden, lädt mit seiner Sonnenterrasse und regionalen Spezialitäten zur Einkehr ein und bietet einen einzigartigen Blick in den Berchtesgadener Talkessel und auf den Watzmann. Den Ausgangspunkt in Maria Gern erreicht man per Bahn und Oberbayern Bus, Linie 837. Über den Nußhof, saftige Wiesen und artenreichen Mischwald geht es in Serpentinen bergauf, bis man auf 1300 Meter eine Quelle erreicht hat. Dort beginnt der gut ausgebaute Stöhrweg: Man passiert die Talstation der Materialseilbahn und folgt den Serpentinen zur Wegkreuzung am „Gatterl“ auf 1600 Metern. Während der letzten Höhenmeter über den latschenbewachsenen Bergrücken hat man das Ziel bereits im Blick: das 1894 Meter hoch gelegene Stöhrhaus. Wer möchte: Der Berchtesgadener Hochthron ist von der Hütte in nur 25 Minuten über einen Steig erreichbar, auf dem Gipfel wird man mit dem Blick über das gesamte Untersberg-Plateau belohnt. Der Abstieg erfolgt über denselben Weg.

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Wallfahrtskirche Maria Gern n Gehzeit: 5 Stunden, mit Berchtesgadener Hochthron rund 40-60 Minuten länger

Charakter: Mittelschwere, familiengeeignete Wanderung auf Almstraßen, Wanderwegen und Bergpfaden.

Einkehren: Stöhrhaus, heuer voraussichtlich bis 18. Oktober geöffnet

Tipp: Die Sonnenauf- und -untergänge auf dem Stöhrhaus sind legendär. Das heißt: am besten auf der Hütte übernachten!

Hannes Ringlstetter: Aueralm

„Meine liebsten Orte in den Bergen?“, fragt Kabarettist Hannes Ringlstetter. „Da gibt es so einige Gebiete, die wunderschön sind! Im Winter bin ich häufig zum Skifahren in Brauneck und Lenggries, aber dafür ist es ja momentan noch viel zu warm. Zum Wandern muss ich mich immer ein bisserl überwinden. Als Kind musste ich häufig Touren mit meinen Eltern machen, und nun überlege ich es mir zwei Mal, ob ich aufbreche. Wenn ich dann aber erst einmal begonnen habe, liebe ich es jedes Mal aufs Neue! Im vergangenen Jahr bin ich mit ein paar Spezln beim Bräustüberl am Tegernsee aufgebrochen und zur Aueralm gewandert. Das war einfach traumhaft. Meine letzte Gipfeltour ging auf den Jenner am Königssee. Von dort aus hat man einen unglaublichen Blick auf den Watzmann. Wenn es im Winter zu kalt ist, flüchte ich auf die Kanaren. Zum Wandern bin ich dann gern auf La Gomera.“

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Bad Wiessee am Tegernsee, Adresse fürs Navi: Sonnenbichlweg 1

Gehzeit: Aufstiegszeit zur Aueralm rund 1,5 Std.

Charakter: für jeden geeignet

Einkehren: Bräustüberl am Tegernsee. Im Biergarten hat man einen tollen Blick auf den See, und die prächtige Barockkirche gleich daneben ist ein Muss

Tipp: Am 10. Oktober besteigt Hannes Ringlstetter wieder die Bühnen im Circus Krone zu seinem 25. Bühnenjubiläum.

Georg Heide: Seebensee

Bald steht die Familie um Wiesn-Wirt Georg Heide wieder in ihrer Bräurosl. Doch neben dem Oktoberfest lieben die Heides auch die Berge und verraten eines ihrer Lieblingsziele. Eine besonders schöne Tour ist eine Wanderung in der Zugspitzregion auf der ­österreichischen Seite zum Seebensee. Man startet bei der Ehrwalder Talstation und geht meist auf gut präparierten Forstwegen durchs Hochwaldgebirge zum wunderschönen Seebensee. Wer noch Lust und Kondition hat, kann weitere 40 Minuten zur Coburger Hütte wandern.

Infos zur Tour

Ausgangspunkt: Oberhalb der Talstation der Ehrwalder Almbahn

Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (weitere 40 Min. zur Coburger Hütte)

Charakter: Schöne Wanderung durchs Hochwaldgebirge, meist auf flachen Forstwegen mit nur leichten kurzen Anstiegen; perfekt für die gesamte Familie

Einkehren: Coburger Hütte auf 1971 Metern mit Blick auf das Zugspitzmassiv, das sich im Seebensee spiegelt

Tipp: Wer mit der Ehrwalder Almbahn fährt, spart sich eine ­Stunde Gehzeit.

Auch interessant

Kommentare