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Die Qual der Wahl: Welcher Rad-Typ passt zum Käufer?

Und welcher Bike-Typ sind Sie?

München - Road-, Trekking- oder Mountainbike - geht es um das richtige Rad, ist die Auswahl groß, die Entscheidung aber nicht immer leicht. Wissen Sie, welcher Bike-Typ Sie sind?

Wer sich ein Fahrrad kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Denn für jeden Radler gibt es das passende Gefährt. Der Deutsche Skiverband (DSV) erklärt, welcher Rad-Typ zu Ihnen passt.

Mountainbike: Wer sich für ein Mountainbike entscheidet, sollte ein Abenteurer sein. Denn mit ihm meistert der Biker steile Touren, rasante Abfahrten und unwegsames Gelände.

Mountainbike

Heutzutage wird kaum mehr ein Mountainbike ohne Federgabel ausgeliefert. Wer schnell unterwegs sein und auch ein bisschen aufs Geld schauen möchte, sollte sich ein Hardtail zulegen. Die sind nämlich nicht nur preiswerter, sondern auch leichter. Hobbybikern reicht hierbei ein Hardtail mit 100 mm Federweg. Einsteiger-Modelle gibt es schon ab 700 Euro.

Für längere Strecken sind Touren-Fullys gut geeignet. Sie erkennt man am hochgezogenen Lenker, am aufrechten Sitz und Federwege um 140 mm. Schwerer als 13 Kilo sollten sie nicht sein, da der Radfahrer sonst zu viel Energie verbraucht.

Der Allrounder unter den Mountainbikes ist das All-Mountain. Kostenpunkt: Etwa 1800 Euro. Mit ihnen ist sowohl bergauf fahren, als auch eine flotte Bergabfahrt möglich - deshalb sind sie perfekt für Alpenüberquerungen.

Wer sich in wirklich extremes Gelände wagt, sollte sich ein Enduro zulegen. Es hat bis zu 150 mm Federweg und eine Reifenbreite um die 2,35 Zoll.

Trekkingbike

Trekkingbike: Sie sind die SUVs unter den Fahrrädern, da vielseitig einsetzbar und zuverlässig. Egal ob der Biker auf dem Weg in die Arbeit ist oder eine längere Wochenendtour plant. Der Trekking-Archetyp besteht aus einem Alu- oder Stahlrahmen, robusten Reifen, Gepäckträger und einer kompletten StVZO-Ausstattung. Sie sind sowohl als Damen-, als auch als Herrenmodell erhältlich. 

Wer auf einem hochwertigen Stahlrahmen besteht, sollte mit einem Preis ab 1500 Euro rechnen. Die Light-Variante ist schon etwas günstiger und eignet sich perfekt für den Alltag. Sie bringt auch weniger als 13 Kilo auf die Waage.

Roadbike

Roadbike: Mit diesem Rad liegen Sie richtig, wenn Sie auf Geschwindigkeit und Dynamik stehen. Denn diese Räder sind mit ihren schmalen Reifen und 28-Zoll-Felgen wahre Rennmaschinen und Kilometerfresser. Man erkennt sie an ihrem charakteristisch geschwungenem Lenker. Allerdings sind sie auch nicht ganz billig. Komfort-Rennrräder (ab 900 Euro) haben einen aufrechten Sitz und einen stärker gepolsterten Sattel, sowie ein weich ausgeführtes Lenkerband. Querfeldeinräder (ab 1200 Euro) mögen Feldwege und Co. und sind ideal für Einsteiger. Sie haben breitere Reifen, sind robust und wendig.

Es gibt hier übrigens auch extra Rennbikes für Frauen. Sie haben einen kleineren Rahmen und sind fast nur mit Felgenbremsen und Kettenschaltung ausgestattet.

mm

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