E-Bike Trends 2017
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Öko-Radl: Ein Blickfang ist das erste E-Bike mit Bambusrahmen (ab 3999 Euro). „Der Rahmen ist genauso robust wie Alu oder Carbon“, sagt Rad- Experte Thomas Geisler. Und das Material ist vollkommen natürlich. Gefertigt werden die Bambus- Bikes in Ghana. Mit den Erlösen unterstützt die Herstellerfirma My Boo soziale Projekte dort.
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Komfort: Entspannt auf- und absteigen können Fahrer bei dem Komfort-E-Bike mit tiefem Einstieg (ab 2599 Euro). Ein großes Plus für ältere Nutzer. Praktisch: Ein Korb zum Einkaufen am Lenker.
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Trekking: Wer gerne mal Feldwege entlang brettert, für den bietet sich diese Mischung aus Trekking-Rad und Mountainbike an. Einen Gepäckträger gibt‘s nicht, dafür aber komfortable, dicke Reifen (ab 4799 Euro).
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Reiserad: Unter der Woche nicht zum Trainieren gekommen, aber weitere Strecke fürs Wochenende geplant? Dieses EReiserad (ab 4500 Euro) hat einen bequemen Sitz und viel Platz für Gepäck.
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Bergsteiger: Dieses Touren- Mountainbike wartet gleich mit zwei Gängen beim Motor (ca. 4699 Euro) auf. Außerdem kann der Fahrer die Federung per Handy-App perfekt einstellen.
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Lastenrad: Sogar eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank passen auf dieses Lasten-Elektro-Rad. Perfekt für Transporte innerhalb der Stadt. Das Bike gibt‘s als Pedelec oder S-Pedelec zu kaufen (ab 3999 Euro).
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Schick zum Fahrrad: Ein neuartiger Falt- Helm (120 Euro), der in die Handtasche passt.
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Das E-Bike-Cockpit – mit Tempo und Akkuladung.

Elektroradl

Welches E-Bike passt zu mir? So finden Sie das richtige Modell

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Die Deutschen fliegen auf E-Bikes. Wurden 2014 noch 480 000 E-Bikes verkauft, waren es ein Jahr später schon 535 000.

Für 2016 rechnet der Zweirad-Industrie-Verband nochmal mit fünf Prozent Wachstum, auch in München sind die Flitzer extrem beliebt. Ab 2000 Euro sei ein vernünftiges Elektroradl zu haben, sagt Thomas Geisler (33) vom Pressedienst Fahrrad. Dann ist die Auswahl aber riesig. Welcher Flitzer passt zu wem? Wir haben zusammen mit Geisler sieben Typen für Sie herausgesucht. Uuund Antritt!

E-Bikes: Die drei verschiedenen Typen

Der Begriff E-Bike hat sich umgangssprachlich für alle Fahrräder mit elektrischem Zusatzantrieb eingebürgert, erklärt Experte Thomas Geisler. Offiziell gibt’s aber eine Unterscheidung in drei Typen. In den meisten Fällen wäre eigentlich der Begriff „Pedelec“ korrekt. Dieser Typ Elektroradl ist dem klassischen Fahrrad rechtlich gleichgestellt und unterstützt den Fahrer beim Treten mit einem Elektromotor bis 250 Watt und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Der Fahrer braucht keinen Führerschein und auch keinen Helm. 

Bei S-Pedelecs (schnellen Pedelecs) dagegen wird die Motorunterstützung erst bei einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern abgestellt. Die Räder brauchen eine Zulassung durch das Kraftfahrt- Bundesamt und ein Versicherungskennzeichen. Der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt sein und braucht einen Führerschein der Klasse AM (Roller und Moped). Außerdem muss er einen geeigneten Helm tragen und darf innerorts nicht auf Radwegen fahren. Strittig ist noch, welche Regelung für außerorts gilt und was ein „geeigneter“ Helm ist: ein Fahrrad- oder ein Motorradhelm? 

E-Bikes im engeren Sinne – der dritte Typ – sind mit Mofas zu vergleichen. Man kann per Drehgriff oder Schaltknopf auch fahren, ohne in die Pedale zu treten. Dieser Typ ist vom Markt fast verschwunden. Eine Helmpflicht gibt es nicht. Egal, welches Elektrorad Sie fahren: Die Polizei warnt davor, die Geschwindigkeit zu unterschätzen. 2014 gab es auf Münchens Straßen 31 Unfälle mit Pedelec- oder EBike- Beteiligung, 2015 waren es schon 45. Das hängt auch mit der steigenden E-Bike-Anzahl zusammen. 

Geisler warnt: „Gerade ältere E-Bike-Fahrer sollten daran denken, dass andere Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit oft zu niedrig einschätzen.“

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