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Sicher im Schnee

Kids sicher im Schnee

Auch die Kleinen sind oft ganz heiß auf Skifahren und Snowborden. Doch auch die Ausrüstung sollte passen. Ein paar Tipps, damit es mit dem Ski-Vergnügen klappt. 

Warm und sicher - der Helm muss mit

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Der Helm ist der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für Kinder. Ihre Schädeldecke ist noch nicht so fest und stabil. Deshalb sind Kinder am Kopf stärker verletzungsgefährdet als Erwachsene. "Beim Kauf eines Helms sollten Eltern vor allem auf die CE Norm 1077 achten. Das heißt, der Helm ist auf Sicherheitsstandards geprüft", rät Franz Saurer, Vertriebsleiter bei Carrera. Damit der Helm nicht rutscht oder drückt, ist die Passform wichtig. Mit einem Größen-Anpassungssystem lässt er sich genau einstellen. Das Innenfutter hält warm und ein Belüftungssystem, das sich öffnen und schließen lässt, sorgt für den nötigen Temperaturausgleich.

Bunte Brillen für klare Sicht

Kinderbrillen zeichnen sich durch kleinere Rahmenform, robuste Bauweise aus.  Vor allem brauchen Kinderaugen einen verstärkten Helligkeitsschutz: denn das kindliche Auge ist noch nicht voll entwickelt und dadurch empfindlicher.

Die Brille kauft man am besten gemeinsam mit dem Helm.  "Wenn das eine nicht zum anderen passt, tragen die Kinder es nicht gerne", erklärt Katrin Bachmann von Uvex. Stimmt auch noch das Design, macht das Tragen doppelt Spaß.

ADAC-Test: Skibrillen Test 2010

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Skihose oder Overall

Für die Kleinsten auf der Piste empfiehlt Thomas Scheck, Textil-Chef bei INTERSPORT, einen Overall-Skianzug. Weil der Übergang zwischen Jacke und Hose fehlt, kann kein Schnee unter die äußere Kleidungsschicht gelangen.

Ob Overall oder Kombination, das Material sollte wasserabweisend sein. Um den ganzen Tag warm und trocken unterwegs zu sein, dürfen Kinder nicht frieren und auch nicht übermäßig schwitzen. "Atmungsaktive Skiunterwäsche ist zwar etwas teurer als herkömmliche, nimmt aber die Feuchtigkeit beim Fahren auf und hält in den Pausen warm", erklärt Thomas Scheck.

Handschuhe

Bei gleicher Qualität halten Fäustlinge wärmer als Fingerhandschuhe. Für Snowboard-Kids gibt es Handschuhe mit integriertem Handgelenksschutz.

Protektoren

Protektoren schützen bei Stürzen die Wirbelsäule. "Eine gute Ergänzung zum Rückenprotektor sind die neuen Protektorenhosen für Kinder", sagt Ronald Siller, Marketingleiter von Alpina. "Sie schützen zusätzlich Steißbein und Hüftknochen."

Ski, Bindung und Schuh

Hier gilt für Kinder das gleiche wie für Erwachsene: beim Fachhändler passend und sicher einstellen lassen.

Speziell für den Skinachwuchs gibt es Kinder-Stöcke mit Sicherheitstechnik. Für besseren Halt sind die Griffe kleiner und schlank gehalten und ein dünnerer Rohrdurchmesser sorgt für einfaches Handling der Stöcke. "Mit der Auslösefunktion wird das Verletzungsrisiko durch herumwirbelnde Stöcke bei einem Sturz verringert, da sich die Schlaufe bei starkem Zug nach oben vom Stock löst", erklärt Steffen Rückschloß von Leki die Sicherheitsfunktion.

Sichere erste Schritte

Ein mehrtätiger Skikurs vermittelt nicht nur die richtige Technik, sondern auch wichtige Sicherheitsaspekte des Skifahrens und den nachhaltigen Umgang mit der Natur. Wer seinem Kind das Skifahren selbst beibringen möchte, startet am besten an einem nicht so stark befahrenen und flachen Hang. Die ersten Abfahrten gelingen mit Geduld, der richtigen Ausrüstung und wenn Eltern den Kindern ein Vorbild sind.

Quelle: Sicher im Schnee

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