Das größte Winter-Warmfreibad in München ist das Dantebad (Postillonstr. 17, U7, Westfriedhof). Aber auch das Südbad, Westbad, Nordbad und Michaelibad verfügen über (allerdings deutlich kleinere) beheizte Außenpools.

Winterschwimmen

Von wegen reines Sommervergnügen: Ab ins Freibad!

Schwimmen, ach wie herrlich! Man träumt mitten im Winter sofort vom Sommer, von Sonnenuntergängen am See, vom lebenslustigen Trubel im Freibad oder sehnt sich an die Isar.

Unsere Autorin Johanna Stöckl meidet Hallenbäder. Schwimmen geht sie während der Wintermonate in München trotzdem regelmäßig. Wo? Im Dantebad.

Sie stimmen mir sicher zu: Schwimmen ist ein Gute-Laune- Sport

Im Wasser kann man Stress abbauen und seine Batterien in Windeseile wieder aufladen. Bewegung im Wasser tut dem Körper, aber auch der Seele gut. Da ich gerne draußen bin, sind Hallenbäder nicht mein Ding. Im Winter gehe ich daher liebend gerne und zu jeder Tageszeit regelmäßig ins Dante-Winter-Warmfreibad.

So ich tagsüber Zeit habe, genieße ich im 50-Meter-Becken, in dem 1972 die olympischen Wettkämpfe im Wasserball stattgefunden haben, ab 7.30 Uhr vor allem Ruhe und natürlich die Atmosphäre. Sobald ich ins 30 Grad warme Becken eintauche, aus dem der Wasserdampf in den Himmel aufsteigt, vergesse ich den Alltag. Schwerelos tauche ich dann ab und schwimme los. Meistens eine Stunde lang.

Dabei bin ich bei Weitem nicht so schnell wie die Profis auf den Schnellschwimmerbahnen, wo hier unter anderen die Triathleten trainieren. Dennoch: ich schwimme, bis ich nicht mehr kann und so erschöpft bin wie nach einer langen Bergtour. Hinzu kommt: gerade bei miesem Wetter, also Regen oder Schneefall, ist das Draußen- Schwimm-Vergnügen doppelt groß. Erst vorgestern hat es vorübergehend derart geschüttet, dass an Outdoor-Sport nicht zu denken war. Im Dantebad juchzte ich zur selben Zeit im Freien: Regen prasselte auf meinen Kopf, während ich relativ geruhsam meine Bahnen zog.

Das Dantebad ist das größte Münchner Winter-Freibad

Besucht man das beheizte, beleuchtete und bis 23 Uhr geöffnete Freibad in den Abendstunden, ist die Stimmung in der Dunkelheit natürlich besonders magisch. Allerdings ist ab 18 Uhr im Dantebad dann deutlich mehr los als tagsüber. Was mir am Winter- Schwimmen mitten in der Stadt besonders gefällt: Jede Generation ist hier vertreten. Ältere Herrschaften ziehen im Dantebad – 1913 ursprünglich als Männerbad, ab 1920 auch für Frauen geöffnet – neben ambitionierten, jungen Schwimmern ganz gemütlich ihre Bahnen. 

Was für mich dazugehört: die anschließende Entspannung im Erlebnisbecken, wofür ich mindestens eine halbe Stunde einplane. Auf Unterwasserliegen lasse ich meinem vom vielen am Computer-Sitzen strapazierten Rücken dann über Düsen eine kostenlose Massage verpassen, verweile ein paar Minuten unter dem Wasserpilz, ehe ich mich im Strömungskanal völlig losgelöst treiben lasse.

Stimmungsvoll: der Außenbereich des Nordbads.

Auch Felix schwört aufs Schwimmtraining

Skistar Felix Neureuther.

Skistar Felix Neureuther setzt im Kampf gegen seine Rückenschmerzen unter anderem auf Schwimmen und ist Markenbotschafter für den Schwimmspezialisten Speedo und zugleich das Gesicht der „Speedo Fit“ Kampagne. „Mir macht Schwimmen unheimlich viel Spaß und ich gehe gerne andere Wege beim Training“, betont Felix Neureuther. Um Fortschritte im Training erzielen zu können, ist es wichtig, neue Reize zu setzen. Ständig gleichbleibende Trainingsinhalte führen zu einer Belastungsmonotonie. Aus diesem Grund setzt der Ski-Star aus Garmisch auf Schwimmen. Das Training im Wasser ist vielseitig und dient für Felix als rückenschonende Alternative zum Joggen oder klassischen Muskelaufbau im Fitnessstudio. „Schwimmen gehört für mich deshalb zum festen Bestandteil meines Trainingsplans.“

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