Auf den Rodel, fertig, los!

Hier gibt's Winterspaß satt in München!

München - Egal ob mit Eisstöcken, Rodeln, Skiern oder Schlittschuhen: Auch in München kommen Wintersportfans auf ihre Kosten. Ein Überblick.

Eisstockschießen

Er fliegt wieder, der Eisstock. Seit Dienstag ist auf dem Mittelteil des Nymphenburger Schlosskanals, zwischen Gerner Brücke und Bernabeistraße, das Eis so fest, dass man drauf darf. „Wir haben an mehreren Stellen gemessen und das Eis ist jetzt elf bis zwölf Zentimeter dick“, erklärt Pächter Herbert Fesl, der am Kanal mehr als 40 Eisstockbahnen betreibt. In Höhe der Südlichen Auffahrtsallee 27 können auch Anfänger ab sofort täglich von 9 bis 22 Uhr Eisstöcke auf die Reise schicken. Der Eintritt kostet vier Euro für vier Stunden, Stöcke können vor Ort geliehen werden. Infos und Reservierungen unter Telefon 01 79/1 07 71 87.

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Zum Münchner Trend entwickelt sich auch das Eisstockschießen in Biergärten. Von Temperaturen unabhängiger treffen sich hier bereits seit mehreren Wochen Gruppen zu winterlichen Wettbewerben. Auf echtem Eis können Fans der Sportart ihre Stöcke zum Beispiel im Garten des Augustiner-Kellers, Arnulfstraße 52, über das Eis rutschen lassen. Die drei Bahnen mit je 25 Meter Länge können bis Ende März für 24 Euro pro Stunde und Bahn gemietet werden, der Eisstock kostet pro Stück noch einmal vier Euro.Geöffnet wird je nach Reservierungen, Kernzeiten sind täglich zwischen 10 und 23 Uhr. Buchungen unter Telefon 089/59 43 93. Seit dieser Saison bietet zudem der Brunnwart an der Biedersteinerstraße 78 eine eigene, 18 mal 7 Meter große Eisfläche zum Eisstockschießen und Eislaufen an. Erwachsene Schlittschuhläufer zahlen hier vier, Kinder zwei Euro. Fürs Stockschießen werden 25 Euro pro Bahn und Stunde und fünf Euro pro Person berechnet. Geöffnet ist bis Ende Februar montags bis freitags von 14 bis 22 Uhr, am Wochenende von 12 bis 22 Uhr. Reservierungen sind unter der Rufnummer 089/361 40 58 möglich.

Rodeln

Der Schnee der vergangenen Tage hat Münchens Hügel und Hänge in rasante Abfahrtpisten verwandelt. Allein die Grünanlagen der Stadt bieten Rodlern rund 90 Hügel unterschiedlichster Schwierigkeitsklassen.

Gleich mehrere längere und kürzere Abfahrten finden sich zum Beispiel im Olympiapark. Im Luitpoldpark ist die Rodelbahn, die auch Erwachsenen viel Spaß bieten dürfte, bereits beim Bau miteingeplant worden. Drei Abfahrten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bietet der Westpark und im Pasinger Stadtpark kann westlich des Hugo-Fey-Weges gerodelt werden. Mutige Fahrer stellen sich der Piste auf dem ehemaligen Ziegeleigelände in der Aubinger Lohe und wer mit mehreren Freunden zeitgleich einen Hügel hinabfahren möchte, ist am breiten Hang des Neuhofener Bergs richtig. Fragen zu den Münchner Rodelhügeln beantwortet die Grünanlagenaufsicht der Stadt unter 089/23 32 76 56. Informationen finden sich zudem unter www.muenchen.de unter dem Abschnitt „Freizeit“.

Ski-Langlauf

Wintersportler, die es nicht gar so rasant mögen, können sich ihre Langlauf-Ski unter die Füße schnallen. Bereits gespurt ist etwa die vier Kilometer lange Loipe hinter der Schlossmauer des Schlossparks Nymphenburg, ebenso die in mehrere Abschnitte unterteilte Loipe in den Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Flaucher. Gesamtlänge hier: 5,5 Kilometer. Langläufer finden außerdem im Westpark eine 4,5 Kilometer lange sowie rund um den Paul-Diehl-Park in Pasing eine zwei Kilometer lange Schneespur. Im Riemer Park startet und endet eine zweispurige Loipe am Edinburghplatz im Westen der Messestadt. Näheres auch unter www.muenchen.de unter dem Abschnitt „Freizeit“ und bei der Grünanlagenaufsicht unter 089/23 32 76 56.

Schlittschuhlaufen

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Freiluft-Schlittschuhläufer müssen sich noch ein wenig gedulden. Bis die großen Wasserflächen mit einer dicken Eisfläche überzogen sind, muss das Wetter noch einige Tage bei winterlichen Temperaturen verharren. Andreas Seifert, Pächter des unteren Abschnitts des Nymphenburger Schlosskanals hofft, am Samstag seine Eisfläche am Hubertusbrunnen freigeben zu können. Bei Musik können sich Schlittschuhläufer und Eis-Flanierer täglich von 10 bis 22 Uhr auf dem Eis versammeln. Zudem sind am Wochenende ab 19 Uhr Eishockeypieler willkommen, unter der Woche nach Absprache auch tagsüber. Tageskarten kosten für Erwachsene zwei, für Kinder einen Euro. Schlittschuhe werden verliehen. Aktuelle Infos zur Freigabe gibt es unter 089/50 93 36, info@schlitterclub.de und bei Facebook, Stichwort „Schlitterclub“.

Ebenfalls auf das Wochenende hofft Pächter Andreas Mehr. Er betreibt die Eisfläche am Schlossrondell Nymphenburg für Schlittschuhläufer und Eisstockschießer. Hält das Wetter, wird die Fläche ab sofort täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt kostet vier Euro, Schlittschuhe und Stöcke können geliehen werden. Reservierungen fürs Eisstockschießen: 0173/392 03 86.

Auch zahlreiche städtische Gewässer bieten bei ausreichender Eisdicke Raum zum Schlittschuhlaufen. Noch ist aber keiner der Seen freigegeben. Zu ihnen gehören etwa der Feldmochinger und der Lerchenauer See, die Seen im Westpark, der Riemer und der Regattapark See, der Schwabinger und der Hinterbrühler See. Über die Freigabe informiert die Grünanlagenaufsicht unter 089/23 32 76 56.

Alexandra Müller

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