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Wunderbar! So starten die Wintersportgebiete

Garmisch-Partenkirchen - Die Wintersportfans konnte es kaum erwarten. Doch bei anhaltendem Schneefall hat am Wochenende die Saison in vielen deutschen Skigebieten begonnen.

Mit drei Wochen Verspätung startete am Samstag der Wintersportbetrieb auf der Zugspitze, nach Angaben eines Sprechers der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn GmbH kamen 1.000 Wintersportler. Auch in anderen Skigebieten wie etwa Hessen, Thüringen und Sachsen sind seit diesem Wochenende die Lifte in Betrieb. Eigentlich hätte die Skisaison in vielen Regionen Deutschlands bereits Ende November beginnen sollen. Doch aufgrund des milden Wetters lag dafür nicht genug Schnee.

Auf der Zugspitze konnten die Wintersportler am Samstag sechs, am Sonntag sieben der neun Lifte nutzen, wie die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG mitteilte. Die Bedingungen zum Ski- und Snowboardfahren waren nach Angaben des Sprechers bei leichtem Schneefall und sehr guten Pistenbedingungen „wunderbar“. Am Samstag kamen bereits 1.000 Besucher zur Saisoneröffnung auf Deutschlands höchsten Berg, am Sonntag war der Zuspruch mit 2.000 Wintersportlern sogar noch größer.

Auch im benachbarten Skigebiet Garmisch Classic sind seit dem Wochenende fünf Lifte in Betrieb. In Reit im Winkl startete am Samstag ebenfalls der Pistenbetrieb. Auf den Bergen lagen zwischen 40 und 50 Zentimeter Schnee, die Hälfte der 14 Lifte war in Betrieb.

Gute Ski- und Rodelbedingungen

Auch in Hessen können sich Wintersportler mittlerweile über genug Schnee freuen. Am Samstag wurden in Willingen die ersten Lifte geöffnet, am Sonntag meldete die Tourist-Information eine Schneehöhe von 25 Zentimetern im Sauerland. Der kurzfristige Start des Skibetriebs sei wegen der starken Schneefälle am Freitagabend möglich gewesen. Auch die Wasserkuppe, mit 950 Metern die höchste Erhebung in Hessen, ist schneebedeckt. Am Sonntag öffnete den Angaben zufolge bei zehn Zentimetern Schnee der Rodellift. Die Schneekanonen wurden in Betrieb genommen. Am Montag könne vielleicht Ski gefahren werden, hieß es weiter.

In den Mittelgebirgen in Thüringen und Sachsen herrschen seit Samstag ebenfalls gute Wintersportbedingungen. In mehreren Regionen des Erzgebirges, des Vogtlandes und des Thüringer Waldes wurden die ersten Loipen gespurt und die ersten Lifte in Betrieb genommen. „Das war ein regelrechtes Kanonenwetter, das uns den schon herbeigesehnten Schnee gebracht hat“, sagte eine Mitarbeiterin der Tourismusverwaltung der Region Altenberg. Auch in der Skiarena Silbersattel im südthüringischen Steinach fuhren die Lifte an.

Erster Schnee des Winters in Rheinland-Pfalz

In Nordrhein-Westfalen, wo bereits am Wochenende zuvor vereinzelt Lifte im Sauerland geöffnet hatten, verbesserten sich die Wintersportbedingungen an diesem Wochenende noch. Die Wintersport-Arena in Winterbeg meldete am Sonntag bis zu 44 Zentimeter Schnee auf den Pisten im Sauerland. Etwa 40 von 128 Liften wurden geöffnet. Auch für Langläufer standen erste Loipen zur Verfügung.

Der erste Schnee des Winters ist am Wochenende in Rheinland-Pfalz gefallen. Der Erbeskopf, der mit 816 Metern höchste Berg im Land, meldete am Sonntag fünf bis sechs Zentimeter Schnee bei Temperaturen von minus 1,5 Grad Celsius. Zum Skifahren sei das noch zu wenig, sagte der Leiter des Wintersportzentrums, Klaus Hepp. Teilweise könne schon gerodelt werden, die Schneekanonen seien aber noch nicht in Betrieb.

dapd

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