Lawinengefahr an der Zugspitze

Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde wehten am Montag über die Zugspitze und machten die Fahrt im Skilift zu einer gefährlichen Sache.

Aus diesem Grund war das Skigebiet Zugspitze sowie das Alpspitzgebiet im Skigebiet Garmisch-Classic ganztägig geschlossen.

„Bis 70 Stundenkilometer sind vertretbar“, sagt Verena Lothes von der Bayerischen Zugspitzbahn. „Doch am Montag hatten wir starken Nordwind, viel Neuschnee und Schneeverfrachtungen“, sagt Lothes. „Die sind besonders in Bezug auf die Lawinenwahrscheinlichkeit zu gefährlich.“ Wenn es die Wind- und Wetterlage zulässt, kann der Skibetrieb am heutigen Dienstag wieder aufgenommen werden. Die Internetseite www.zugspitze.de gibt immer aktuell einen Überblick, ob die Lifte geöffnet haben. Die Skigebiete Spitzingsee-Tegernsee, Wallberg, Oberammergau und Brauneck haben ganz normal geöffnet.

Der Stürmischer Wind hat an der Zugspitze oberhalb der Waldgrenze umfangreiche Schneeverfrachtungen geschaffen. In eingewehten Hangzonen lassen sich Schneebrettlawinen leicht auslösen. In tieferen Lagen können auf glattem Untergrund Lawinen am Boden abgleiten.

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Mehr Infos über die aktuelle Gefahrenlagen finden Sie beim Lawinenwarndienst Bayern 

sl

Rubriklistenbild: © dpa

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