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Giftfund in Kölner Hochhaus

Auch diverse Bomben-Bauanleitungen

Polizei untersucht Handy bei mutmaßlichem Bombenbauer - und macht spektakulären Fund

Der im Juni festgenommene Bio-Bombenbauer von Köln war scheinbar bestens vernetzt: Die Polizei hat auf seinen Handys unter anderem 11.000 gespeicherte Kontakte gefunden.

Köln - Bei dem in Köln festgenommenen Islamisten, der mutmaßlich einen Anschlag mit einer Biobombe begehen wollte, haben die Ermittler nach einem Medienbericht große Datenmengen entdeckt. Nach einer ersten Auswertung von zwei sichergestellten Handys gingen Beamte von Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt derzeit von etwa 180.000 Bildern, mehr als 2000 Video- und Audiodateien sowie über 33.000 Nachrichten aus, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Samstag.

„Allein auf einem Telefon fanden die Ermittler mehr als 9000 Chats, die nun übersetzt werden müssen, sowie diverse Anleitungen zum Bombenbau“, schrieb das Blatt. Der Tatverdächtige habe mehr als 11.000 Kontakte gespeichert. Die Fahnder suchen laut Spiegel unter anderem nach möglichen Mitwissern.

In der Wohnung des 29 Jahre alten Tunesiers war Mitte Juni hochgiftiges Rizin gefunden worden, außerdem wurden Utensilien für einen Sprengsatz entdeckt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des dringenden Tatverdachts, biologische Waffen hergestellt zu haben. Sie sieht zudem einen Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Lesen Sie auch: Nach Festnahme des mutmaßlichen Terroristen - Teile von Biowaffen-Gift verschwunden

dpa

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