Motiv noch unklar

18-jähriger Asylbewerber mit Messer schwer verletzt

Hamburg - Bei einem Messerangriff nahe einer U-Bahnstation in Hamburg ist am Montagabend ein 18 Jahre alter Asylbewerber lebensgefährlich verletzt worden.

Der junge Mann sei zusammen mit seinem 25 Jahre alten Bruder und dessen Lebensgefährtin auf dem Weg zu seiner Unterkunft gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dabei seien sie einem Unbekannten begegnet. Vermutlich sei es zu einer Rempelei und einem Wortwechsel zwischen dem Mann und dem 18-Jährigen gekommen. Dann habe der Unbekannte ein Messer gezogen und zugestochen. Als der ältere Bruder des Opfers dazwischenging, bekam er demnach selbst einen Messerstich ab.

Es gebe keinen Hinweis einen fremdenfeindlichen Hintergrund. „Es kann alles sein“, sagte eine Polizeisprecherin zum möglichen Motiv. Der 18-Jährige wurde im Krankenhaus notoperiert und kam auf die Intensivstation. Sein älterer Bruder und dessen Freundin, die einen Schock erlitt, wurden ambulant behandelt. Die Polizei fahndete erfolglos mit mehreren Streifenwagen nach dem Täter.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Was macht der nochmal? Wirtschaftsministerium blamiert sich mit Tweet
Neuer Umfrage-Schock für die große Koalition, die AfD ist dagegen weiter im Aufwind. Protest regt sich gegen SPD-Chefin Nahles. Angela Merkel trifft sich unterdessen mit …
Was macht der nochmal? Wirtschaftsministerium blamiert sich mit Tweet
Wegen Erdogan-Besuch: Fallen sogar Bundesligaspiele aus?
Der türkische Präsident Erdogan besucht Ende September Angela Merkel und hat eine Währungskrise zu meistern. Nun drohen sogar Bundesligaspiele auszufallen. Der …
Wegen Erdogan-Besuch: Fallen sogar Bundesligaspiele aus?
Peinlicher Fehler im „Morgenmagazin“: ARD fällt auf Satire-Tweet herein
Das ARD-“Morgenmagazin” ist auf einen offensichtlichen Satire-Tweet einer falschen Andrea Nahles hereingefallen. Inzwischen hat sich die ARD entschuldigt. 
Peinlicher Fehler im „Morgenmagazin“: ARD fällt auf Satire-Tweet herein
Albayrak: "Neue Ära" in Beziehungen zu Deutschland
Nächste Woche kommt der türkische Präsident Erdogan nach Berlin. Um seinen umstrittenen Staatsbesuch vorzubereiten, schickt er seinen Finanzminister und Schwiegersohn …
Albayrak: "Neue Ära" in Beziehungen zu Deutschland

Kommentare