News-Ticker: 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt - Tote möglich

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Bewaffenete Männer übernahmen am Freitag die Kontrolle über zwei Flughäfen auf der Halbinsel Krim.

Krim-Krise

2000 russische Soldaten in Simferopol gelandet

Simferopol  - Auf einer Militärbasis nahe Simferopol sind nach Angaben des Vertreters der ukrainischen Präsidentschaft auf der Halbinsel Krim  mehr als 2000 russische Soldaten gelandet.

Der ukrainische Regierung hat eine militärische Reaktion auf die Entsendung russischer Soldaten auf die Halbinsel Krim ausgeschlossen. "Die unangemessene Präsenz russischer Soldaten auf der Krim ist eine Provokation", sagte Regierungschef Arseni Jazenjuk am Samstag bei einer Kabinettskonferenz. Die Versuche Russlands, Kiew zu einer gewaltsamen Reaktion zu drängen, seien aber gescheitert.

Die Lage auf der ukrainischen Halbinsel ist unübersichtlich. Am Freitag waren nach Angaben der Regierung in Kiew bis zu 2000 russische Truppen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der Krim gelandet. Nach Einschätzung des ukrainischen Verteidigungsministeriums verstärkte Russland seine militärische Präsenz inzwischen auf 6000 Soldaten. Der Kreml bestätigte diese Angaben bislang nicht. Moskaus UN-Botschafter Witali Tschurkin sagte bei einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates in New York, alle Aktivitäten bewegten sich im Rahmen eines Abkommens mit Kiew über die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim.

Die Ukraine steht nach der Entmachtung des prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch am vergangenen Wochenende vor einer ungewissen Zukunft. Auf der überwiegend von ethnischen Russen bewohnten Krim hatten prorussische Milizen zunächst den Sitz von Regionalregierung und Regionalparlament besetzt. Am Freitag übernahmen Soldaten in einheitlichen Uniformen ohne Erkennungszeichen die Kontrolle über zwei Flughäfen. Am Samstag bezogen uniformierte und maskierte Soldaten zudem Stellung vor dem Parlamentsgebäude in Simferopol.

AFP

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