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Der Großteil der Wohngeldempfänger sind Mieter. 2014 bezogen laut Statistischem Bundesamt 14 Prozent weniger Haushalte Wohngeld. 

Rückgang um 14 Prozent

Erneut deutlich weniger Wohngeldempfänger in Bayern

Fürth - Die Zahl der Wohngeldempfänger in Bayern ist auch im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Nächstes Jahr soll sie wieder ansteigen.

Wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte, wurden Ende 2014 knapp 48 500 Haushalte finanziell unterstützt. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Rückgang um 14 Prozent.

Der Großteil der Arbeitslosen, Rentner und Geringverdiener, die Wohngeld bekommen, wohnt zur Miete. Etwa sechs Prozent der Empfänger sind Eigentümer und erhalten einen sogenannten Lastenzuschuss. Bei ihnen sank die Zahl der Haushalte sogar um 17 Prozent von gut 3400 auf knapp 2900 Haushalte.

In Bayern sind etwa 0,8 Prozent der 6,1 Millionen privaten Haushalte vom Wohngeld abhängig. Damit die Bedürftigen die Miete stemmen können, zahlt ihnen der Staat durchschnittlich 109 Euro. Empfänger eines Lastenzuschusses bekommen 136 Euro.

Für das nächste Jahr wird ein Anstieg der Wohngeldempfänger erwartet. Das liegt daran, dass durch höhere Löhne und Einkommen viele Haushalte nicht mehr gefördert werden. Da gleichzeitig auch die Mieten gestiegen sind, können viele ihre Wohnung weiterhin nicht zahlen. Das neue Wohngeldgesetz holt diese Haushalte ab 2016 wieder in die Förderung und hebt die Miethöchstbeiträge an.

dpa

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