epa05242319 Border signs of Austria and Italy (R) during a demonstration against the Austrian government&#39s planned reintroduction of border controls at the Brennerpass, Austria, 03 April 2016. Austrian and Tyrolean authorities announced they will reinstate border controls along Austrian&#39s border crossings with Italy in order to stem the influx of migrants. EPA/JAN HETFLEISCH +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Italien sieht mit Sorge die Vorbereitungen des Nachbarlandes, seine Grenzen im Fall eines neuerlichen Anstiegs des Flüchtlingszahlen stärker zu sichern.

Italien besorgt

250 Menschen demonstrieren gegen Grenzkontrollen am Brenner

Innsbruck - Rund 250 Menschen haben am Sonntag am Brenner gegen etwaige Grenzkontrollen zwischen Österreich und Italien demonstriert. Zu dem Protest hatten italienische Organisatoren aufgerufen.

Die österreichische Polizei hatte nach eigenen Angaben rund 300 Beamte im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern.

Italien sieht mit Sorge die Vorbereitungen des Nachbarlandes, seine Grenzen im Fall eines neuerlichen Anstiegs des Flüchtlingszahlen stärker zu sichern. Der neue österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat betont, dass Italien keinesfalls wie in der Vergangenheit viele Flüchtlinge einfach durchwinken dürfe. „Wenn Italien keine Maßnahmen setzt, dann wird der Zaun eingehängt“, meinte Sobotka zum möglichen Bau eines Grenzzauns.

Die Polizei in Innsbruck betonte, es gebe weiterhin keinen Termin für den Start von Grenzkontrollen am Brenner. Außer einem Fundament für ein Dach über der Autobahn seien noch keine weiteren Baumaßnahmen erfolgt, hieß es. Das Parlament in Wien will in dieser Woche die Pläne der Regierung über eine deutliche Verschärfung des Asylrechts beraten.

dpa

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