Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus
+
Der verurteilte 22-Jährige hatte den Plan, das US-Kapitol in Washington mit Rohrbomben und Gewehren anzugreifen und Präsident Barack Obama während einer Rede zu töten. Foto: Michael Reynolds

22-Jähriger IS-Sympathisant

30 Jahre Haft für geplanten Anschlag auf das Kapitol

Cincinnati (dpa) - Mit Rohrbomben und Gewehren wollte er das US-Kapitol angreifen und Präsident Barack Obama während einer Rede töten - dafür muss ein US-Amerikaner nun 30 Jahre lang in Haft.

Ein Bundesgericht in Cincinnati erklärte bei der Urteilsverkündung, nach Verbüßen der Haftstrafe bleibe der heute 22-Jährige bis zu seinem Lebensende unter Bewährung. Der Mann sympathisiere mit der Terrormiliz Islamischer Staat.

Christopher Cornell war im Januar 2015 festgenommen worden, als er 600 Schuss Munition und Waffen kaufen wollte. Er gestand seine Schuld bereits Mitte des Jahres ein. Die Verteidigung versuchte, eine geringere Strafe zu erwirken. Cornell habe ein Fantasieleben vor seinem Computer gelebt und sei verwirrt, argumentierte sie.

"USA Today" zitiert aus Briefen Cornells aus der Haft, die belegen sollen, dass er um Hilfe bat. Er sei kein Terrorist, soll Cornell geschrieben haben, er sei nur ein Junge mit Problemen, der schlechte Entscheidungen getroffen und dämliche Fehler gemacht habe.

Ein Psychologe bescheinigte Cornell gravierende psychologische Probleme. Er habe das Gemüt eines Teenagers.

Als er das Gericht verließ, sagte Cornell den Berichten zufolge: "Allah sitzt an den Hebeln der Macht, nicht das Gericht."

Bericht USA Today

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwesig mahnt nach Krawallen von Rostock-Lichtenhagen
Rostock/Schwerin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erkennt angesichts der rassistischen Krawalle von Rostock-Lichtenhagen vor 25 …
Schwesig mahnt nach Krawallen von Rostock-Lichtenhagen
Bundesgericht bestätigt Abschiebung islamistischer Gefährder aus Göttingen
Zum Schutz vor möglichen Terroranschlägen haben mehrere Bundesländer die Abschiebung islamistischer Gefährder aus Göttingen angeordnet. Die harte Linie ist nicht …
Bundesgericht bestätigt Abschiebung islamistischer Gefährder aus Göttingen
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein
Beide Hauptverdächtige der blutigen Attentate in Katalonien sind tot. Vier mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle mussten vor Gericht erscheinen. Alle Neuigkeiten finden …
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Seit fast 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Die Erfolge sind umstritten. Donald Trump war einst ein scharfer Kritiker des Einsatzes. "Wir werden Terroristen …
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen

Kommentare