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Bei Attentaten im Irak wurden mehrere Menschen getötet.

Mehrere Selbstmordanschläge verübt

35 Tote bei Terrorserie im Irak - IS bekennt sich

Die Terrormilitz Islamischer Staat hat sich zu den Selbstmordattentaten in der vergangenen Nacht bekannt. Bei den Attacken wurden mehrere Menschen getötet.

Bagdad - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu einer Serie von Selbstmordanschlägen im Irak mit fast 40 Toten bekannt. Das IS-Sprachrohr Amak meldete im Internet, zwei Attentäter hätten sich am Freitag an einem Kontrollpunkt in der Hauptstadt Bagdad in die Luft gesprengt. Die Extremisten übernahmen demnach auch die Verantwortung für einen Anschlag in der Provinz Basra im Südirak.

Bei den Attentaten am Freitag hatten nach Angaben des irakischen Innenministeriums vier Attentäter 35 Menschen mit in den Tod gerissen. 33 Menschen seien verletzt worden, erklärte das Ministerium am Samstag.

Demnach starben im Südwesten Bagdads insgesamt 26 Menschen, als sich an einem Kontrollpunkt nacheinander zwei Selbstmordattentäter mit Fahrzeugen in die Luft sprengten. Die Anschläge mit zwei Fahrzeugen in der Provinz Basra hätten insgesamt 13 Menschen getötet, erklärte das Innenministerium weiter.

Die sunnitische Terrormiliz verübt im Irak immer wieder Anschläge, die sich vor allem gegen Schiiten richten. Damit wollen die Extremisten die Spannungen zwischen den beiden großen islamischen Konfessionen im Irak verschärfen. Die vor allem von Schiiten bewohnte Stadt Basra war in der Vergangenheit selten Ziel von IS-Anschlägen.

dpa

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