+
Immer mehr Flüchtlinge treten die gefährliche Überfahrt über das zentrale Mittelmeer nach Europa an.

Bootsflüchtlinge kommen aus Nordafrika

4500 Flüchtlinge in Mittelmeer gerettet

Rom - Bei 30 Einsätzen im Mittelmeer haben Rettungsmannschaften am Dienstag rund 4500 Migranten an Bord genommen. Die Flucht über das offene Meer wagen die verzweifelten Menschen teilweise sogar in Schlauchbooten.

An den Rettungseinsätzen waren Schiffe der italienische Marine, der EU-Grenzschutzagentur Frontex und von Nichtregierungsorganisationen beteiligt, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

Die Bootsflüchtlinge waren demnach von Nordafrika nach Sizilien unterwegs. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben in diesem Jahr mehr als 227.000 Migranten Europa auf dem Seeweg erreicht - davon kamen mehr als 67.000 in Italien an.

Bei den Überfahrten habe es bisher 2920 Todesfälle gegeben, die überwiegende Mehrheit auf der zentralen Mittelmeer-Route nach Italien, wie die IOM am Dienstag mitteilte. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren demnach gut 1800 Migranten auf See gestorben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Asylstreit zwischen Merkel und Seehofer: Insider macht CSU-Mann für Eskalation verantwortlich
Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Zwei Wochen hat die Kanzlerin nun Zeit, um einen Bruch abzuwenden. Alle Entwicklungen rund um …
Asylstreit zwischen Merkel und Seehofer: Insider macht CSU-Mann für Eskalation verantwortlich
Neuer Bamf-Chef Sommer will schnelle Asylverfahren
Als Hunderttausende Migranten in kurzer Zeit nach Deutschland kamen, war das Füchtlingsamt Bamf heillos überfordert. Die damaligen Chefs der Behörde mussten …
Neuer Bamf-Chef Sommer will schnelle Asylverfahren
Merkel plant Asyltreffen - Söder legt nach
Kanzlerin Merkel rennt die Zeit davon. Am Wochenende schon will sie ausloten, mit wem sie bilaterale Abkommen zur Migration erreichen kann. Ob ihr nach Macron weitere …
Merkel plant Asyltreffen - Söder legt nach
Gift-Fund in Kölner Hochhaus: Anschlag mit Biobombe geplant
Das hochgiftige Rizin in einem Kölner Hochhaus war laut BKA für eine Biobombe gedacht. Die Anschlagsplanungen des verdächtigten Tunesiers sollen weit fortgeschritten …
Gift-Fund in Kölner Hochhaus: Anschlag mit Biobombe geplant

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.