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Nur echte Notfälle sollen im Krankenhaus behandelt werden. Die anderen könnten bald 50 Euro zahlen müssen.

Vorschlag gegen die Überlastung

Satte 50 Euro: Eintrittsgebühr für die Notaufnahmen gefordert

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Die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro wurde zum 1. Januar 2013 wieder abgeschafft. Kommt nun eine neue Gebühr für Patienten in Deutschland? 

Hannover - Das Problem ist bekannt und wird seit längerer Zeit diskutiert: Immer mehr Menschen suchen die Notaufnahmen in Kliniken auf, obwohl sie nur „Wehwehchen“ haben und keine echten Notfälle sind. Damit sorgen sie für eine Überlastung der Ärzte und Pfleger sowie lange Wartezeiten für alle Patienten. 

Nun macht die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen einen Vorschlag, damit weniger Menschen gleich die Notaufnahme aufsuchen, wenn sie erhöhte Temperatur haben oder eine Prellung am Fuß. Die Behandlung soll nicht mehr kostenfrei sei. Stattdessen sollen die Patienten 50 Euro „Eintrittsgebühr“ zahlen. Sofern in der späteren Behandlung diagnostiziert wird, dass jemand berechtigterweise ein Fall für die Notaufnahme ist, soll dem Patienten die Gebühr wieder erstattet werden. 

Mark Barjenbruch, Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Niederasachsen, erklärte gegenüber haz.de: „In Norwegen funktioniert ein solches Modell bereits. Wir müssen insgesamt mit den begrenzten ärztlichen Kapazitäten behutsam umgehen. Dafür brauchen wir aber eine Steuerung.

50 Euro als Eintritt für die Notaufnahme? Fünf Jahre nach dem Aus der Praxisgebühr für gesetztlich Versicherte könnte die nächste Gebühr auf die Patienten zukommen. 

Das BRK schlug im März Alarm wie Merkur.de berichtete: Die Notaufnahmen sind voll, Krankenhäuser haben keine Betten mehr frei und das Bayerische Rote Kreuz weiß nicht, wohin mit den Patienten. Mit schuld sind einige Patienten selbst.

mag

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