+
Die meisten abgelehnten Asylbewerber kommen aus der Türkei, dem Kosovo und Serbien. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Aufenthaltsrecht

550.000 abgelehnte Asylbewerber leben in Deutschland

Mehr als eine halbe Million Menschen leben in Deutschland, nachdem ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Viele haben unbefristetes Aufenthaltsrecht und leben schon seit Jahren in der Bundesrepublik.

Berlin (dpa) - In Deutschland leben gegenwärtig über eine halbe Million abgelehnte Asylbewerber, drei Viertel von ihnen bereits seit mehr als sechs Jahren. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

Danach waren Ende Juni 549.209 abgelehnte Asylbewerber registriert, von ihnen lebten 406.065 schon länger als sechs Jahre in Deutschland. Etwa die Hälfte (46,6 Prozent) der abgelehnten Asylbewerber hatte ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, 34,8 Prozent ein befristetes Aufenthaltsrecht.

Die meisten abgelehnten Asylbewerber kamen nach dieser Auflistung aus der Türkei (77.600), dem Kosovo (68.549) und aus Serbien (50.817), berichtete die "Bild".

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Viele Muslime haben starke Bindung an ihr EU-Heimatland
Integration ist ein heißes Eisen. Die EU hat Einstellungen und Erfahrungen der zugewanderten Muslime in Europa untersuchen lassen. In Sachen Offenheit für Fremde ist für …
Viele Muslime haben starke Bindung an ihr EU-Heimatland
Europa und Trumps Rede vor den UN: Erstaunlich gelassen
Europa hat auf den Pöbelauftritt von US-Präsident Donald Trump bei der UN erstaunlich gelassen reagiert. Das ist auffällig, kommentiert Merkur-Politikchef Mike Schier.
Europa und Trumps Rede vor den UN: Erstaunlich gelassen
Kommentar: Frauen und Flüchtlinge - Das Unbehagen wächst
Flüchtlinge müssen in Deutschland Frauen den nötigen Respekt entgegen bringen. Ohne Hysterie und Fremdenangst muss dringend nachjustiert werden, kommentiert …
Kommentar: Frauen und Flüchtlinge - Das Unbehagen wächst
Nordkoreas Außenminister wirft Trump "Hundegekläff" vor
Seoul/New York (dpa) - Der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho hat die martialische Drohung von US-Präsident Donald Trump, das kommunistische Land total zerstören …
Nordkoreas Außenminister wirft Trump "Hundegekläff" vor

Kommentare