Die Proteste richten sich gegen eine Kundgebung der rechtsgerichteten "Europäischen Aktion Thüringen". Foto: Martin Schutt
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Die Proteste richten sich gegen eine Kundgebung der rechtsgerichteten "Europäischen Aktion Thüringen". Foto: Martin Schutt
Polizisten beobachten die Kundgebung. Foto: Martin Schutt
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Polizisten beobachten die Kundgebung. Foto: Martin Schutt
Vielfalt vs. Einfalt. Foto: Martin Schutt
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Vielfalt vs. Einfalt. Foto: Martin Schutt
Mit schwerer Einsatz-Technik sperrt die Polizei eine Straße in Jena. Foto: Martin Schutt
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Mit schwerer Einsatz-Technik sperrt die Polizei eine Straße in Jena. Foto: Martin Schutt
Auch Polizeireiter waren im Einsatz. Foto: Martin Schutt
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Auch Polizeireiter waren im Einsatz. Foto: Martin Schutt
Wer zuletzt lacht. Foto: Martin Schutt
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Wer zuletzt lacht. Foto: Martin Schutt

Über 1500 Menschen protestieren in Jena gegen Rechtsextreme

Jena (dpa) - Mehr als 1500 Menschen haben in Jena ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Die Proteste richteten sich am Samstag gegen eine Kundgebung der rechtsgerichteten "Europäischen Aktion Thüringen", an der sich nach Angaben der Polizei 110 Menschen beteiligten.

Erwartet worden waren etwa 500 Sympathisanten aus dem rechten Lager. Es habe während der Demonstrationen eine vorläufige Festnahme nach einem Steinwurf gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Zudem sei ein Beamter durch eine geworfene Flasche verletzt worden. Die Polizei habe 48 Platzverweise an Teilnehmer aus dem rechten Lager ausgesprochen.

Zum friedlichen Protest gegen Neonazis hatte unter anderem der Oberbürgermeister der Industrie- und Universitätsstadt, Albrecht Schröter (SPD), aufgerufen. Der Aufruf war auch von der Thüringer Rektorenkonferenz und von Landespolitikern unterstützt worden.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Demonstrationen beider Lager auseinanderzuhalten. Es war von mehreren hundert Beamten die Rede, die auch aus anderen Bundesländern kamen.

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