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Gratulationen vom EU-Skeptiker: US-Präsident Donald Trump.

Neue Töne aus den USA

60 Jahre Römische Verträge: Trump-Regierung gratuliert der EU

Washington - Bisher fiel der neue US-Präsident Donald Trump eher mit EU-kritischen Statements auf. Nun gibt es von seiner Regierung zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge ganz andere Töne.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat der EU zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge gratuliert, die den Grundstein für die heutige Europäische Union legten. In einer Erklärung vom Freitag unterstrich die US-Regierung das gemeinsame Bekenntnis der Vereinigten Staaten und der EU zur "Freiheit, der Demokratie und dem Rechtsstaat". Trump hatte sich in der Vergangenheit überaus kritisch zur EU geäußert und die britische Austrittsentscheidung euphorisch begrüßt. Das jetzige Statement stellt einen bemerkenswerten Wechsel der Tonlage dar. Vor seinem Amtsantritt bezeichnete Trump die EU als "ein Mittel zum Zweck für Deutschland".

Offizielle Feier am Samstag

Die Gratulationen aus den USA kommen Stunden bevor am Samstag in Rom die Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren gefeiert werden. Die Staats- und Regierungschefs von 27 Mitgliedstaaten ohne Großbritannien kommen dazu  in der italienischen Hauptstadt zu einem Sondergipfel zusammen. Dabei soll eine Erklärung verabschiedet werden, wie sich die EU in den kommenden zehn Jahren und nach dem EU-Austritt der Briten weiterentwickeln soll.

Die Römischen Verträge von 1957 legten den Grundstein für die heutige EU. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten und der Unterzeichnung der Gipfelerklärung ist gegen Mittag eine Pressekonferenz mit dem italienischen Regierungschef Paolo Gentiloni und den Vertretern der EU-Institutionen geplant.

Lesen Sie zu den Römischen Verträgen auch den Kommentar von „Münchner Merkur“.

AFP

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