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Es gab Proteste gegen die Sammelabschiebungen nach Afghanistan auf dem Flughafen in Düsseldorf.

Proteste am Flughafen

Abschiebeflug nach Kabul gestartet - acht Asylbewerber aus Bayern

Erneut ist ein Sammelflug mit angelehnten Asylbewerbern in Richtung Kabul gestartet. In Afghanistan herrscht eine verschärfte Sicherheitslage - und das rief Proteste hervor.

Düsseldorf/München - Trotz der verschärften Sicherheitslage in Afghanistan ist am Dienstagabend von Düsseldorf aus erneut ein Sammelflug mit abgelehnten Asylbewerbern nach Kabul gestartet. Das bestätigte die Bundespolizei. Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums waren 19 abgelehnte Asylbewerber an Bord, darunter acht aus Bayern. Es handle sich bei ihnen um drei verurteilte Straftäter - darunter zwei Sexualstraftäter - sowie fünf Männer, die sich der Identitätsfeststellung widersetzt hätten.

Zuvor hatte die Flüchtlingsinitiative „Afghanischer Aufschrei“ mit 200 bis 300 Teilnehmern am Flughafen gegen die Abschiebung demonstriert. Die Maßnahme sei wegen der prekären Sicherheitslage in Afghanistan völkerrechtswidrig, sagte Oliver Ongaro von der Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative „Stay“ (Bleib). Die Ankunft des Flugzeugs in Kabul wird am Mittwochmorgen erwartet. Zuvor hatten deutsche Behörden seit Dezember 2016 bereits 155 Männer wieder in ihr Heimatland zurückgebracht.

In Kabul gab es 2017 über 20 schwere Anschläge mit mehr als 500 Toten. Erst vor wenigen Tagen waren bei einem 17-stündigen Taliban-Angriff auf ein großes Hotel fast 20 Menschen getötet worden.

dpa

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