+
Bei der Räumung der Straße kam es laut Polizei zu Auseinandersetzungen. Foto: Felix Hörhager/Archiv

Protestaktion in Witzenhausen

Abschiebung eines Syrers eskaliert

Witzenhausen (dpa) - Bis zu 60 Menschen haben in der Nacht zu Montag im nordhessischen Witzenhausen versucht, die Abschiebung eines Syrers zu verhindern. Nachdem der 27-Jährige festgenommen wurde, umzingelten sie die beiden Streifenwagen und blockierten diese mit Fahrrädern, wie die Polizei mitteilte.

Die Beamten riefen Verstärkung. Bei der Räumung der Straße kam es laut Polizei zu Auseinandersetzungen, bei denen Steine geworfen wurden. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Mehrere Teilnehmer der Protestaktion wurden verletzt. Nach zwei Stunden löste sich die Demonstration auf.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Milliarden für erneuerbare Energien bringen nichts“: Lindner hat andere Idee für Klimaschutz
28 Milliarden Euro werden für die Förderung der erneuerbaren Energien ausgegeben. Die würden laut Linder dem Klimaschutz aber nichts bringen. 
„Milliarden für erneuerbare Energien bringen nichts“: Lindner hat andere Idee für Klimaschutz
Union weist Scholz-Forderung nach Rentengarantie zurück
Berlin (dpa) - Die Unionsfraktion hat den Vorstoß von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) scharf zurückgewiesen, eine Garantie des Rentenniveaus weit über das bisher …
Union weist Scholz-Forderung nach Rentengarantie zurück
Zentralpräsident der Juden kritisiert Darstellung in Schulbüchern wegen „antisemitischer Stereotype“
Laut dem Präsidenten des jüdischen Zentralrats sind deutsche Schulbücher veraltetet, rudimentär und nicht sachlich genug in Bezug auf die Juden-Darstellung.
Zentralpräsident der Juden kritisiert Darstellung in Schulbüchern wegen „antisemitischer Stereotype“
Nahles bringt deutsche Hilfe für die Türkei ins Gespräch
Die Türkei kämpft mit dem Absturz ihrer Währung. Ursache dafür sind auch Wirtschaftssanktionen durch die USA. Sollte Deutschland nun der Regierung in Ankara zur Seite …
Nahles bringt deutsche Hilfe für die Türkei ins Gespräch

Kommentare