Nur unter massiven Sicherheitsvorkehrungen werden die Feierlichkeiten in Ägyptens Hauptstadt Kairo ablaufen. Es drohen Anschläge und Auseinandersetzungen. Foto: Oliver Weiken
1 von 6
Nur unter massiven Sicherheitsvorkehrungen werden die Feierlichkeiten in Ägyptens Hauptstadt Kairo ablaufen. Es drohen Anschläge und Auseinandersetzungen. Foto: Oliver Weiken
Polizei in Kairo: Ägypten begeht den fünften Jahrestag des Aufstands gegen den langjährigen Machthaber Husni Mubarak. Foto: Khaled Elfiqi
2 von 6
Polizei in Kairo: Ägypten begeht den fünften Jahrestag des Aufstands gegen den langjährigen Machthaber Husni Mubarak. Foto: Khaled Elfiqi
In der Hauptstadt Kairo wurden dafür die Sicherheitsmaßnahmen massiv erhöht, um Attentate und Proteste zu verhindern. Foto: Khaled Elfiqi
3 von 6
In der Hauptstadt Kairo wurden dafür die Sicherheitsmaßnahmen massiv erhöht, um Attentate und Proteste zu verhindern. Foto: Khaled Elfiqi
Der ägyptische Präsident Abdel-Fattah al-Sisi hatte vor Unruhen zum Jahrestag gewarnt. Foto: Egyptian Precidency
4 von 6
Der ägyptische Präsident Abdel-Fattah al-Sisi hatte vor Unruhen zum Jahrestag gewarnt. Foto: Egyptian Precidency
Zunächst blieben die Straßen rund um den Tahrir-Platz in Kairo leer. Hier hatten vor fünf Jahren die ersten Proteste von Aktivisten begonnen, die zweieinhalb Wochen später zum Sturz des Langzeitmachthabers Husni Mubarak führten. Foto: Khaled Elfiqi
5 von 6
Zunächst blieben die Straßen rund um den Tahrir-Platz in Kairo leer. Hier hatten vor fünf Jahren die ersten Proteste von Aktivisten begonnen, die zweieinhalb Wochen später zum Sturz des Langzeitmachthabers Husni Mubarak führten. Foto: Khaled Elfiqi
Zum fünften Jahrestag des Beginns der Aufstände in Ägypten werden zahlreiche Menschen im Zentrum von Kairo erwartet. Foto: Khaled Elfiqi
6 von 6
Zum fünften Jahrestag des Beginns der Aufstände in Ägypten werden zahlreiche Menschen im Zentrum von Kairo erwartet. Foto: Khaled Elfiqi

Massives Polizeiaufgebot am Jahrestag der Aufstände in Ägypten

Vor fünf Jahren hatten sich Hunderttausende Regimegegner in der Innenstadt von Kairo versammelt. 2016 sind es Hunderte Anhänger der neuen autoritären Regierung. Doch auch einige wenige Oppositionelle verschafften sich Gehör.

Kairo (dpa) - Am fünften Jahrestag der arabischen Aufständen in Ägypten haben auf dem weltberühmten Tahrir-Platz in Kairo nur die Unterstützer der autoritären Regierung demonstriert.

Im Stadtzentrum versammelten sich, begleitet von einem Großaufgebots von Einsatzkräften, Hunderte Menschen mit Bildern oder Pullovern mit dem Konterfei von Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi. Pro-Regime-Sprechchöre hallten über den Platz.

Am 25. Januar 2011 hatten dort die ersten Proteste von Aktivisten begonnen, die zweieinhalb Wochen später zum Sturz des Langzeitmachthabers Husni Mubarak führten. Demokratie-Aktivisten und die verbotenen islamistischen Muslimbrüder werden unter dem Regime Al-Sisis, der seit 2014 Präsident ist, unterdrückt.

Tausende Razzien im Vorfeld des Jahrestages sollten Demonstrationen unmöglich machen. In Alexandria, der zweitgrößten Stadt Ägyptens, gab es nach Angaben der staatlichen Zeitung Al-Ahram aber kleine Proteste von Islamisten.

Die ägyptische Regierung sieht sich massiver internationaler Kritik ausgesetzt. Nicht nur Menschenrechtsorganisationen beklagen eine in vielen Bereichen antidemokratische Entwicklung, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen.

Die Behörden hatten zum Jahrestag vor allem in Kairo besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Neben vielen Polizisten und gepanzerten Einsatzfahrzeugen sollten zusätzliche Kontrollpunkte nicht gewünschte Demonstrationen oder Terroranschläge verhindern. Zunächst wurden keine größeren Zwischenfälle berichtet.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Lira-Krise: Türkei unterdrückt Kritik an Wirtschaftslage
Der Streit zwischen Amerika und der Türkei eskaliert: Präsident Erdogan wütet gegen neue US-Zölle und nennt die USA die "Kraftmeier des globalen Systems". Die …
Lira-Krise: Türkei unterdrückt Kritik an Wirtschaftslage
Bericht: Deutsche Behörden weisen immer mehr Ausländer aus
Osnabrück (dpa) - Deutsche Behörden haben 2017 doppelt so viele Ausländer ausgewiesen wie noch zwei Jahre zuvor. Das berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Freitag …
Bericht: Deutsche Behörden weisen immer mehr Ausländer aus
UN: Nordkorea hat Atom- und Raketenprogramm nicht gestoppt
New York (dpa) - Nordkorea soll sein Atom- und Raketenprogramm laut einer Analyse der Vereinten Nationen nicht eingestellt haben. Zu diesem Schluss kommen Experten in …
UN: Nordkorea hat Atom- und Raketenprogramm nicht gestoppt
UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge
Sie setzen ihr Leben aufs Spiel, um nach Europa zu kommen, und viele verlieren es. Mehr als 1500 Menschen sind in diesem Jahr im Mittelmeer ertrunken. Liegt das an den …
UNHCR: Mittelmeer tödlichste Route für Flüchtlinge