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Mohammed Badias Vermögen wurde gesperrt.

Staatsanwaltschaft greift durch

Ägypten: Vermögen von Islamisten-Führern gesperrt

Kairo - Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat die Vermögen von 14 führenden Kadern der islamistischen Muslimbruderschaft sperren lassen.

Unter den Betroffenen sind der Führer der Organisation, Mohammed Badia, sein Stellvertreter Chairat al-Schater und der Chef des politischen Arms der Bruderschaft, Saad al-Katatni, berichteten ägyptische Medien am Sonntag. Ein Grund für die Maßnahme wurde nicht genannt. Al-Schater und Al-Katatni sind bereits verhaftet. Gegen Badia liegt ein Haftbefehl vor.

Das Militär hatte am 3. Juli Mohammed Mursi, den aus der Muslimbruderschaft kommenden Präsidenten, abgesetzt. Mursi wird seitdem von den Streitkräften an einem unbekannten Ort und ohne formelle Anklage festgehalten. Deutschland und die USA hatten zuletzt seine Freilassung gefordert.

dpa

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