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Das bislang schwerste Attentat der jüngeren Geschichte Ägyptens ereignete sich in einer Moschee im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel.

An Anschlägen beteiligt?

Ägyptische Sicherheitskräfte töten mehrere Terroristen

Ägyptische Sicherheitskräfte haben eigenen Angaben zufolge neun Terroristen getötet, die in an Anschlägen auf der unruhigen Sinai-Halbinsel beteiligt gewesen sein sollen.

Kairo - Polizisten seien am Sonntagmorgen nahe einem Unterschlupf im nordägyptischen Nildelta in eine Schießerei geraten und hätten die Männer getötet, teilte das Innenministerium mit. Demnach waren diese in Bombenangriffe und Angriffe auf Sicherheitskräfte im Norden des Sinai verwickelt gewesen. Angaben zu Opfern auf Seiten der Polizei wurden nicht gemacht.

Im Norden der Sinai-Halbinsel greifen islamistischen Extremisten regelmäßig Sicherheitskräfte an. In Al-Arisch, der Provinzhauptstadt des Nord-Sinai, war am Dienstag während des Besuchs zweier ägyptischer Minister eine Rakete eingeschlagen - ein Polizist wurde bei dem Angriff, zu dem sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte, getötet. Der Innen- und der Verteidigungsminister hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Stadt auf.

Vor etwa einem Monat waren bei einem Anschlag auf eine Moschee in der Region mindestens 305 Menschen getötet worden. Bei dem bislang schwersten Attentat in der jüngeren Geschichte Ägyptens hatten Islamisten Sprengsätze gezündet und auf Gläubige geschossen.

dpa

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