Flüchtlinge sitzen in dem Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos hinter einem Zaun. Moria gilt als einer der größten Flüchtlings-Hotospots in Griechenland. Foto: Kay Nietfeld
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Flüchtlinge sitzen in dem Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos hinter einem Zaun. Moria gilt als einer der größten Flüchtlings-Hotospots in Griechenland. Foto: Kay Nietfeld
Flüchtlinge gehen an der Mauer des Auffanglagers "Moria" entlang. Foto: Alexia Angelopoulou
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Flüchtlinge gehen an der Mauer des Auffanglagers "Moria" entlang. Foto: Alexia Angelopoulou
Wenn Boote ankommen, sammeln freiwillige Helfer die Schwimmwesten ordentlich auf einen Haufen, fertig zum Abtransport. Foto: Alexia Angelopoulou
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Wenn Boote ankommen, sammeln freiwillige Helfer die Schwimmwesten ordentlich auf einen Haufen, fertig zum Abtransport. Foto: Alexia Angelopoulou
Nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Pakts hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ihre Arbeit im Lager "Moria" auf der Insel Lesbos eingestellt. Foto: Kay Nietfeld
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Nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Pakts hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ihre Arbeit im Lager "Moria" auf der Insel Lesbos eingestellt.
Flüchtlinge gehen in das Camp "Better days for Moria". Das Camp ist eine Ausweichmöglichkeit zum Hotspot "Moria" direkt nebenan. Foto: Kay Nietfeld
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Flüchtlinge gehen in das Camp "Better days for Moria". Das Camp ist eine Ausweichmöglichkeit zum Hotspot "Moria" direkt nebenan. Foto: Kay Nietfeld
Der Ausgang ihrer Reise ist ungewiss: Für die Migranten, die es von der türkischen Küste aus nach Lesbos geschafft haben, geht es nun weiter Richtung griechisches Festland - und dann womöglich zurück in die Türkei. Foto: Alexia Angelopoulou
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Der Ausgang ihrer Reise ist ungewiss: Für die Migranten, die es von der türkischen Küste aus nach Lesbos geschafft haben, geht es nun weiter Richtung griechisches Festland - und dann womöglich zurück in die Türkei. Foto: Alexia Angelopoulou

Nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Pakts

Ärzte ohne Grenzen stellt Arbeit in Lesbos-"Hotspot" ein

Athen/Berlin - Nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Pakts hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ihre Arbeit im Lager Moria auf der Insel Lesbos eingestellt.

Die Fortführung der Arbeit würde die Helfer zu "Komplizen eines Systems machen, das wir als unfair und unmenschlich ansehen", teilte Marie Elisabeth Ingres, die Landeskoordinatorin von Ärzte ohne Grenzen in Griechenland, am Mittwoch mit.

Der Flüchtlingspakt sieht vor, dass aus der Türkei illegal eingereiste Migranten vom 4. April an zurückgebracht werden. Auch das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR stellte aus Protest gegen die "Internierung" von Migranten seine Arbeit in mehreren Lagern in Griechenland ein.

"Wir werden nicht zulassen, dass unsere Hilfe für eine Massenabschiebung instrumentalisiert wird. Wir weigern uns, Teil eines Systems zu sein, das keine Rücksicht auf die humanitären Bedürfnisse oder die Schutzbedürfnisse von Asylsuchenden und Migranten nimmt", betonte Ingres.

Ärzte ohne Grenzen werde aber die Arbeit im eigenen Transitzentrum in Mantamados fortführen, wo Neuankommenden Ersthilfe geleistet werde, hieß es. Auch die Seenotrettung werde fortgesetzt, und außerhalb des "Hotspots" seien weiterhin mobile medizinische Teams im Einsatz. Ärzte ohne Grenzen war nach eigenen Angaben seit Juli 2015 im Lager Moria auf Lesbos tätig.

dpa

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