+
Daniel Bahr will junge Ärzte aufs Land schicken.

Alleiniges Kriterium für Medizinstudium

Ärztemangel: Bahr rüttelt am NC

Sulzbach - Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat sich gegen den bestehenden Numerus Clausus für ein Medizinstudium ausgesprochen.

Er „finde falsch, dass die Auswahl der Medizinstudierenden allein nach der Abiturnote“ erfolge, sagte Bahr am Dienstabend bei einer FDP-Wahlkampfveranstaltung im saarländischen Sulzbach. Das führe dazu, dass „wir nur die Jahrgangsbesten und Einser-Abiturienten in der Medizin haben“. Zur Bekämpfung eines drohenden Ärztemangels würden aber auch die gebraucht, die „nicht nur nachher in der Forschungsarbeit Spitzenleistungen bringen“, sondern auch diejenigen, die als Haus- und Fachärzte in der Versorgung auf dem Land tätig würden.

Zugleich befürwortete Bahr eine teilweise Vergabe von Medizinstudienplätzen beispielsweise mit der Verpflichtung, nach dem Studium mehrere Jahre in einem unterversorgten Gebiet tätig zu werden. Hier könnten die Länder bewusst Anreize setzen, sagte er.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Geplant war nur ein Statement zur Infrastruktur im Trump-Tower. Dann aber kamen Fragen zur Gewalt von Charlottesville. Der denkwürdige Auftritt von Donald Trump …
Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Die Polizei überschritt bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg offenbar ihre Kompetenzen. Besonders über ein Verbot setzten sich die Sicherheitskräfte hinweg.
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump löst nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville kurzerhand zwei Beraterkreise im Weißen Haus auf. …
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Kommentar: SPD in der Putin-Falle
„Privatsache“ sei  der neue Öl-Job für Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Staatskonzern Rosneft, behauptet SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Ein schwerer …
Kommentar: SPD in der Putin-Falle

Kommentare