+
Hält den Holocaust für eine "Zivilreligion des Westens": Der AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon.

In Stuttgart

Antisemitismus: AfD-Abgeordnetem droht Rauswurf aus Fraktion

Stuttgart - Nach Antisemitismus-Vorwürfen droht dem AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon in Baden-Württemberg der Ausschluss aus der Fraktion. Die Parlamentarier beraten heute in Stuttgart über Konsequenzen.

Der Arzt hatte in einem Buch behauptet, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin diene der Erinnerung an "gewisse Schandtaten". Den Holocaust bezeichnete er als "Zivilreligion des Westens".

Der AfD-Fraktionsvorstand hatte vorgeschlagen, den Abgeordneten auszuschließen. Er wäre dann fraktionsloser Parlamentarier. Die AfD ist mit 23 Abgeordneten im Landtag in Stuttgart vertreten. Die rechtspopulistische Partei hatte bei der Landtagswahl 15,1 Prozent der Stimmen erhalten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Familien durch Kita-Beiträge ungleich belastet
Wieviel Eltern für die Kita zahlen, hängt stark vom Wohnort ab. Einkommensschwache Haushalte belastet die Gebühr übermäßig, lautet das Fazit einer Bertelsmann-Studie. …
Familien durch Kita-Beiträge ungleich belastet
SPD verlangt in Bamf-Affäre Aufklärung von Merkel
Der Innenminister präsentiert sich im Asyl-Skandal als Aufklärer. Die SPD begnügt sich aber nicht damit, ihn im Innenausschuss zu vernehmen. Auch seine Chefin gehört für …
SPD verlangt in Bamf-Affäre Aufklärung von Merkel
Debatte um neue Regeln zur Organspende nimmt Fahrt auf
Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Negativ-Rekord bei Organspenden mehren sich die Stimmen, die eine Neuregelung nach dem Vorbild europäischer Nachbarstaaten fordern.
Debatte um neue Regeln zur Organspende nimmt Fahrt auf
Russischer Botschafter: "Es gibt hoffnungsvolle Signale"
Seit Beginn der Ukraine-Krise 2014 stecken die deutsch-russischen Beziehungen in einer tiefen Krise. Trotz aller Differenzen sieht der russische Botschafter in Berlin …
Russischer Botschafter: "Es gibt hoffnungsvolle Signale"

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.