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Björn Höcke hat sich mit seinen Äußerungen erneut in die Bredouille gebracht.

Fragwürdige Aussagen über Afrikaner

Verdacht der Volksverhetzung: AfD-Chef Höcke angezeigt

Erfurt - Staatsanwälte müssen sich erneut mit umstrittenen Äußerungen von Björn Höcke beschäftigen. Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende wurde wegen Volksvberhetzung angeklagt - nicht zum ersten Mal. 

Der 43-Jährige war nach Aussagen unter anderem zum „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ wegen Volksverhetzung angezeigt worden. Es sei der übliche Prüfvorgang eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt der „Thüringer Allgemeinen“ (Dienstag).

Wie der Sprecher auf Anfrage sagte, ist der Vorgang inzwischen an die Staatsanwaltschaft Halle weitergeleitet worden, weil Höckes Äußerungen auf einer Veranstaltung des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda (Sachsen-Anhalt) fielen. Dort sei das Verfahren aber noch nicht offiziell registriert worden, erklärte ein Sprecher in Halle.

Der Fraktions- und Landeschef wurde bereits im Oktober wegen Volksverhetzung angezeigt. Grund war sein Auftritt im ARD-Talk von Günther Jauch in Berlin. Dieser Vorgang sei deshalb an die Staatsanwaltschaft Berlin abgegeben worden, erklärte der Sprecher der Erfurter Ermittlungsbehörde.

Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen den AfD-Politiker bereits in einem anderen Fall. In dieser Angelegenheit wird Höcke vorgeworfen, Scheingehälter für seinen Wahlkreismitarbeiter abgerechnet zu haben.

dpa

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