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Sein Landesverband ist im Aufwind: Jörg Urban, Vorsitzender der AfD Sachsen. Foto: Monika Skolimowska

Rot-Schwarz ohne Mehrheit

AfD ein Jahr vor Sachsen-Landtagswahl zweitstärkste Partei

Die AfD ist der CDU in Sachsen auf den Fersen. 25 Prozent der Wähler würden derzeit ihr Kreuzchen bei den Rechtspopulisten machen. Die sächsische SPD dagegen ist nicht mehr weit von einstelligen Umfrage-Ergebnissen entfernt.

Dresden (dpa) - Rund ein Jahr vor der Landtagswahl in Sachsen rückt die AfD einer Umfrage zufolge in der Wählergunst dicht an die regierende CDU heran.

Würden die Wahlberechtigten in dem Freistaat am kommenden Sonntag ihr Kreuzchen machen, wäre die rechtspopulistische Partei zweistärkste Kraft mit 25 Prozent (plus 15,3), wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des MDR zeigt.

Die Landesregierung aus CDU und SPD ist demnach in einem Umfragetief und hat bei den Wahlberechtigten ihre Mehrheit verloren. Die CDU in Sachsen wäre zwar mit 30 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Im Vergleich zu der Landtagswahl 2014 hätte sie aber 9,4 Prozentpunkte verloren. Sie würde sich im Vergleich zum Bundestagswahlergebnis in Sachsen aber wieder vor die AfD setzen.

Die Linken kämen laut der Umfrage auf 18 Prozent (-0,9). Die mitregierende SPD würde 11 Prozent erreichen (-1,4) und die Grünen 6 Prozent (+0,3). Die FDP läge bei 5 Prozent (+1,2) und könnte damit wieder in den Landtag einziehen.

MDR-Beitrag

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