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Die AfD-ist mit dem Wahlkampf unzufrieden. 

Neues Team soll es richten

Die AfD ist unzufrieden mit ihrem Wahlkampf

Es läuft nicht rund in der AfD. Zwei Monate vor der Bundestagswahl gibt es Streit um die Kampagne. Frische Leute sollen es richten.

Berlin - Die AfD-Führung ist unzufrieden mit dem Start in den Wahlkampf und hat neue Leute für ihr Team geholt. Die Bild berichtet, dass ein siebenköpfiges Gremium mit den Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel faktisch die Steuerung des Wahlkampfs übernommen habe. Der „Focus“ berichtet von einer „Entmachtung“ des bisherigen Wahlkampfchefs Michael Büge.

Dazu sagte AfD-Sprecher Christian Lüth am Donnerstag: „Von Entmachtung kann man nicht sprechen.“ Das bisherige Team leiste gute Arbeit. Allerdings gebe es eine neue Gruppe, die „strategischen Input“ geben solle. Nach dem Bericht der Bild soll die neue „Spezialeinheit“ durch „kluge Provokationen“ eine erhöhte Medienaufmerksamkeit schaffen.

AfD: Umfragewerte von 7 bis 8 Prozent

Mit Umfragewerten von zuletzt 7 bis 8 Prozent ist die AfD unzufrieden. Die AfD leide daran, dass ihr „derzeit die zentralen Kernbotschaften fehlen, die die Wähler mit der AfD assoziieren“, zitiert die Bild aus einem Strategiepapier Gaulands. „Es verschwimmt, wofür die AfD eigentlich steht.“

Diese „inhaltlich diffuse Situation“ werde im Wahlkampf durch weitere schädliche Faktoren verschärft, heißt es dem Bericht zufolge in dem Papier Gaulands. Hintergrund ist neben den anhaltenden Personalquerelen ein Streit um die Wahlplakate für die bundesweite Kampagne. Sitzenkandidatin Weidel findet sie im Gegensatz zu Gauland nach dem „Focus“-Bericht zu radikal und national-konservativ. Der Landesverband Bayern hat eigene Plakate entwickelt.

dpa

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